Zinserwartungen belasten
US-Staatsbonds geraten erneut unter Druck

US-Staatsanleihen haben sich am Montag abermals schlechter als europäische Staatspapiere entwickelt. Seit Freitag ist der Risikoaufschlag zehnjähriger Treasuries im Vergleich zu entsprechenden Bundesanleihen von 53 auf 56 Basispunkte gestiegen.

HB FRANKFURT. Auf die Anleihekurse drückten erneut die veränderten Zinserwartungen in den USA. Marktteilnehmer haben die Hoffnung auf eine Zinssenkung aufgegeben, einige befürchten gar eine Zinserhöhung. Bestärkt wurden sie darin von Kommentaren der Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland.

Die Rendite zehnjähriger Treasuries stieg bis zum späten Abend auf 5,13 Prozent. Die Renditekurve kehrte sich damit um: Rentierten zweijährige US-Papiere vor einer Woche noch drei Basispunkte höher als zehnjährige, brachten sie nun zwölf Basispunkte weniger Rendite als die Langläufer. Dies zeigt steigenden Optimismus für den Konjunkturausblick in den USA.

Im Euro-Raum erholten sich die Staatsanleihen leicht von den Kursverlusten der vergangenen beiden Handelstage. Die höheren Renditen machen die Staatspapiere laut Händler wieder attraktiv. Bis zum späten Abend sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe leicht auf 4,55 Prozent. Indes stieg der Kurs des Bund-Futures um neun Basispunkte auf 110,83 Prozent.

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