Zinspapiere von Telefónica unter Druck
Anleihen stecken US-Konjunkturdaten gut weg

Europäische und amerikanische Staatsanleihen sind mit etwas festeren Kursen in die neue Woche gestartet. Dementsprechend sanken die sich gegenläufig zu den Kursen entwickelnden Renditen leicht.

FRANKFURT/M. Händler meinten, dass sich bei den insgesamt in den vergangenen Wochen deutlich gestiegenen Renditeniveaus wieder Käufer gefunden hätten. Die Umsätze waren allerdings angesichts der heute anstehenden Leitzinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) gering.

Zum Handelsschluss lag der Terminkontrakt Bund-Future – Messlatte für die Stimmung an den Bondmärkten der Euro-Zone – 0,14 Prozentpunkte im Plus bei 120,42 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 3,40 Prozent. In den USA ging die Nominalverzinsung zehnjähriger Staatsbonds ebenfalls leicht auf 4,56 Prozent zurück.

Dabei schwankten die Kurse und Renditen im Handelsverlauf deutlich. Der Bund-Future startete fest in den Tag. Am frühen Nachmittag machte der Deflator des privaten Verbrauchs – ein bevorzugter Indikator der Fed zur Inflationsmessung – die Erholung der Bonds kurzzeitig zunichte. Der Deflator stieg im September gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent und damit etwas stärker als prognostiziert. In den vergangenen Wochen haben die Anleihemärkte bereits stark unter höheren Inflationsdaten gelitten. Eine steigende Teuerungsrate ist Gift für festverzinsliche Wertpapiere, weil sie an den mageren Renditen zehrt.

Seite 1:

Anleihen stecken US-Konjunkturdaten gut weg

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%