Aktie im Fokus
ProSiebenSat.1 im freien Fall

Die Aktien von ProSiebenSat.1 standen am Montag weit oben auf den Verkaufslisten der Anleger. Mit einem Minus von zeitweise mehr als zehn Prozent waren sie größter Verlierer im Nebenwerteindex MDax.

HB FRANKFURT. Händlern zufolge wirkte die Nachricht vom vergangenen Dienstag nach, wonach der Konzernchef zum Jahresende die Sendergruppe verlassen wird. Seit der Bekanntgabe haben die Titel knapp 14 Prozent an Wert verloren und zählen damit zu den größten Verlierern im MDax. "Die Umsätze sind aber nicht sonderlich hoch, da können wenige schnell den Kurs bewegen", sagte ein Börsianer.

"Die seit vergangener Woche eintreffenden negativen Nachrichten belasten den Aktienkurs weiterhin", sagte Frank Neumann, Analyst bei Bankhaus Lampe KG, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Er rät, die Aktie zu verkaufen.

Im späten Handel notierte die Aktie bei 5,91 Euro 7,5 Prozent leichter. Die Sendergruppe wird seit Ende 2006 von den beiden Beteiligungsgesellschaften Kohlberg Kravis Roberts & Co. und Permira LLP kontrolliert. Im vergangenen Juli verschmolzen sie ProSiebenSat.1 mit der SBS Broadcasting Group, einem TV- und Radiosender, bei dem sie ebenfalls die Mehrheit haben. SBS ist vor allem in Skandinavien, Belgien, den Niederlanden und Südosteuropa tätig.

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