Aktien der Milliardäre: Warum Bier, Luxus und Software ein gutes Geschäft sind

Aktien der Milliardäre
So meistern Superreiche die Finanzkrise

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Warum Bier, Luxus und Software ein gutes Geschäft sind

Platz 3: Anheuser-Busch

Eine ganz andere Vision verfolgte Jorge Paulo Lemann, ein brasilianisch-schweizerischer Manager und Banker. Der 73-Jährige hat breite Kontakte in große Konzerne rund um den Globus. Auch Sam Walton von Wal-Mart und Starinvestor Warren Buffet sollen zu den Freunden des reichsten Brasilianers zählen.

Als seine Leidenschaft entdeckte der Banker das Biergeschäft. Vor rund einem Jahrzehnt formte er bereits einen gewaltigen Braukonzern, Inbev, und kontrolliert heute den größten Bierbrauer Anheuser-Busch InBev – ein Konzern, der 2008 durch eine Fusion entstanden ist und weltweit über einen Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt.

Vertrieben werden unter anderem die Biere Budweiser, Corona, Stella Artois, Beck's und viele lokale Marken. Der Aktienkurs des Bierkonzerns hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Die Strategie der Größe ist also aufgegangen.

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Platz 4: LVMH

Bernard Jean Étienne Arnault (63) ist seit 1989 Chef des Luxusgüter-Konzerns LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH). Zu der Gruppe gehören Marken wie der Lederartikel-Hersteller Louis Vuitton, der Champagner-Fabrikant Moët & Chandon und der Cognac-Hersteller Hennessy.

Er besitzt knapp die Hälfte der Aktien von LVMH und knapp zwei Drittel der Stimmrechte. Zuletzt fiel der Milliardär dadurch auf, dass er Belgier werden will, was jedoch nicht klappen dürfte. Die Investmentbank Goldman Sachs kommt bei LVMH ins Schwärmen. Die Analysten sehen gute Chancen für die Luxusgüterindustrie insgesamt und LVMH im Speziellen. Die Empfehlung lautet: Kaufen.

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Platz 5: Oracle

Der Softwarekonzern Oracle ist das Werk von Larry Ellison. Der Gründer und Präsident des US-Konzerns liegt mit einem Vermögen von 36 Milliarden US-Dollar auf Platz 6 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt. Seine Firma hatte sich ursprünglich auf Software für Datenverwaltung spezialisiert und bedient mittlerweile auch sehr stark das Marktsegment für Unternehmenslösungen.

Schon lange ist Oracle der große Konkurrent des deutschen Software-Riesens SAP. Oracle-Chef Ellison attackiert regelmäßig den deutschen Rivalen – verbal wie durch Übernahmen. Dem Aktienkurs seines Unternehmens ist diese Wachstumsstrategie bisher gut bekommen. Während der Finanzkrise verdoppelte sich der Kurs – aus Sicht eines Euro-Anlegers – nahezu. Zuletzt steigerte Oracle den Überschuss um 18 Prozent.

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Kommentare zu " Aktien der Milliardäre: So meistern Superreiche die Finanzkrise"

Alle Kommentare
  • ...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

  • wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

  • " Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"

    Welche ein lebenswertes Leben.

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