Aktien der Milliardäre: Warum Bücher Spitze sind

Aktien der Milliardäre
So meistern Superreiche die Finanzkrise

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Warum Bücher Spitze sind

Platz 1: Amazon

Die beiden besten Milliardärs-Aktien kommen aus Amerika und Spanien. Es sind der Online-Buchhändler Amazon und der Modeverkäufer Inditex. In beiden Fällen handelt es sich um Unternehmen, die weltweit tätig sind und mit ihren Produkten sowohl technisch wie preislich für Furore sorgen.

Erst vor wenigen Tagen ist der Kurs von Amazon auf ein Rekordhoch gestiegen. Der Konzern verdient prächtig mit E-Books, also Büchern, die man elektronisch liest. „Unglaublich starke Margen“, kommentierte ein Analyst. Nun zahlt sich offenbar die neue Strategie aus, in neue Geschäftsfelder wie E-Books zu investieren. Denn die neuen Aktivitäten wachsen schneller als die klassischen Einzelhandelsgeschäfte von Amazon.

Damit bestätigt sich eine Prognose, die Handelsblatt-Spezialist Hans-Peter Siebenhaar schon 2011 wagte: „Angesichts der Marktentwicklung droht der klassische Sortimentsbuchhandel, wie wir ihn in Deutschland schätzen, unter die Räder zu kommen. Noch macht der klassische Buchhandel mehr als die Hälfte aller Umsätze in dem fast zehn Milliarden Euro großen Markt aus. Doch wie lange noch, wenn jedes Buch innerhalb von einer Minute rund um die Uhr zu haben ist? Auf den Buchhandel – auch in Deutschland – kommen schwere Zeiten zu.

Amazon-Chef Jeff Bezos findet nun Bestätigung dafür, dass er es wagte, selbst ein Buchlesegerät zu bauen: „Als wir vor acht Jahren mit der Entwicklung des Kindle anfingen, haben uns viele gesagt: "Schuster, bleib bei Deinen Leisten". Aber das Problem mit einem solchen Ansatz ist, dass man nicht mit den Anforderungen der Kunden wächst. Und dafür muss man auch neues lernen. Jedenfalls, das erste, was wir beim Einstieg in das Geschäft gemacht haben, war, uns einen Manager zu holen, der sein ganzes Leben lang Hardware gebaut hat.“

Bezos gehört dank Amazon zu den zwanzig reichsten Menschen der Welt. Ende 2012 schätzte der Nachrichtendienst Bloomberg sein Vermögen auf gut 23 Milliarden Dollar. Der Wert seines Unternehmens vervierfachte sich in nur fünf Jahren.

Mehr zur Aktie: Amazon

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  • ...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

  • wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

  • " Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"

    Welche ein lebenswertes Leben.

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