Aktien der Milliardäre: Welche Aktien einbrachen

Aktien der Milliardäre
So meistern Superreiche die Finanzkrise

Welche Aktien einbrachen

Platz 18: Las Vegas Sands

Shelson Adelson ist Mehrheitsaktionär von Las Vegas Sands, der größten Kasinogesellschaft der Welt. Er betreibt nicht nur in den USA Spielhöllen, sondern auch im chinesischen Macao und Singapur. Gerne würde der Kasino-Tycoon auch in Europa ein „Mini-Las-Vegas“ bauen – entweder in Madrid oder Barcelona. Nun erhielt er von der autonomen Region Madrid die Zustimmung.

Das Projekt soll nach spanischen Medienberichten zwölf Hotelkomplexe mit insgesamt 36.000 Zimmern, sechs Kasinos mit 1065 Roulette-Tischen und 18.000 Spielautomaten, neun Theater, bis zu drei Golfplätze und ein Stadion mit 15.000 bis 17.000 Plätzen umfassen. Das Vorhaben, das er bereits seit mehr als fünf Jahren verfolgt, ist allerdings in Spanien sehr umstritten.

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Platz 19: Reliance Industries

Mukesh Ambani ist nach Angaben von Bloomberg der reichste Mann aus Indien. Er besitzt 44 Prozent von Reliance Industries. Das Unternehmen operiert weltweit im Öl- und Gasgeschäft. Über Reliance will er jedoch in Indien auch ein Mobilfunknetzwerk, das 700 Städte umfassen soll.

„Wir rollen Märkte durch radikale Paradigmenwechsel auf“, erklärt er sein Erfolgsrezept. Er will Indiens rückständigste Wirtschaftsbereiche in Goldgruben verwandeln: Einzelhandel, Landwirtschaft und Städtebau. Moderne Technik und massiver Kapitaleinsatz versprechen dort hohe Effizienzgewinne und damit Profite.

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Platz 20: Arcelor Mittal

Lakshmi Mittal ist in Indien geboren und besitzt 41 Prozent des Stahlkonzerns Arcelor-Mittal, des größten Stahlherstellers der Welt. Das Geschäft lief im vergangenen Jahr jedoch gar nicht gut. Das zeigt sich nicht daran, dass Mittal mit seiner Aktie das Schlusslicht bildet unter den 20 Superreichen-Aktien. Auch die Zahlen für 2012 bestätigen dies.

Die Schuldenkrise in Europa und die Wirtschaftsflaute in China haben dem Stahlkonzern 2012 einen milliardenschweren Verlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 3,73 Milliarden Dollar in den Büchern. 2011 hatte Arcelor-Mittal noch 2,26 Milliarden Dollar Gewinn erzielt. Für das laufende Jahr ist der Branchenprimus jedoch wieder optimistischer: Der Einbruch in Europa werde sich abbremsen und auf den wichtigen Märkten in China und Brasilien springe der Wachstumsmotor wieder an.

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Kommentare zu " Aktien der Milliardäre: So meistern Superreiche die Finanzkrise"

Alle Kommentare
  • ...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

  • wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

  • " Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"

    Welche ein lebenswertes Leben.

  • Wie überstehen alleinverdienende Familienväter mit 2 Kindern und Hauskredit die Krise? Könnte die Leser durchaus mehr interessieren, als das Leben der Ach-so-Reichen-und-Schönen.

  • was? in 10-20 Jahren? das geht schneller als wir denken, davon bin ich überzeugt. Die dt. Industrie, und ich gehe jetzt nur mal von dieser aus, hat sich doch schon seit langen Jahren ihre tolle Ideen "klauen" lassen. Deutschland wird wohl in nächster Zukunft nur noch ein "Dienstleistungsbetrieb" sein, vielleicht das Altersheim Europas .

  • Ich geben Ihnen im Prinzip Recht.
    Als "normaler" Arbeiter hat man eine 35 bzw. 40 Stunden-Woche. Wenn jemand wirklich etwas erreichen will, hat er noch genügend Zeit für einen Zweit- und Drittjob. Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub und wohlüberlegten Anlagen (keine Versicherungen, keine Bausparverträge oder sonstigen Mist) ein kleines Vermögen anzuhäufen. Jetzt wo ich den körperlich und geistig erarbeiteten Wohlstand etwas genieße, kommen von überall her Neid, Mißgunst und Forderungen nach höheren Steuern für Wohlhabende....

  • @Republikaner
    Sie irren sich, die Chinesen werden uns alles abnehmen. Wir schenken ihnen unser Know How ja ständig zum Nulltarif. Hauptsache die nächsten 3 Quartale stimmen die Zahlen und die Manager bekommen ihre Prämien. Dem wird alles geopfert.
    In 10-20 Jahren wird Deutschland in der Weltwirtschaft absolut keine Rolle mehr spielen. Wir kommen auf das Niveau der europäischen Südländer.

  • @Steuerzahler
    Was verstehen Sie unter kleineren Beträgen?
    Die 50€, die einem Automechaniker mit Familie im Monat bleiben oder doch eher im Bereich von 10.000 - 50.000 €?
    Ganz so einfach ist es nicht.
    Geld kann sich nur vermehren, wenn auch Geld vorhanden ist.

  • Liebe Vorkommentatoren,

    es mag sein, dass Sie sich in einer Gehaltsgruppe befinden, die es ihnen ermöglicht, mit ein wenig - wie viel ein wenig auch immer sein mag - mit Aktien einen kleinen bis größeren Nebenverdienst zu schaffen. Mir ist dies auch möglich. Sie und ich befinden uns in einer komfortablen Position.

    Doch erklären Sie mal dem normalen Arbeiter, dem das Geld kaum für die Lebenshaltungskosten reicht, wie er mit ganz wenig Geld zu einem Aktienpaket kommt, das ihm wirklich was bringt. Ohne ein bisschen Startkapital geht das nicht. Wenn nichts zum Ansparen übrig bleibt, man alles auf Pump kaufen muss und die Bildungsmöglichkeiten erschöpft sind... wie solls gehen?

  • Dem kann ich nur zustimmen.
    Auch ich kaufen Aktien. Nicht zum zocken, sondern zum halten. Damit ich mit 65 von den Dividenden leben kann.
    Meine Aktien entsprechen genau dem, was in dem Artikel genannt wird. Konservative Werte von Firmen, die Produkte herstellen, auf die die Menschen nicht verzichten können. Nahrung, Energie, Kleidung, Medizin und andere.

    Das bringt sicher keine 100% p.a., aber es bringt genug.

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