Aktien der Milliardäre: Welche Aktien gerade noch Plus machten

Aktien der Milliardäre
So meistern Superreiche die Finanzkrise

  • 15

Welche Aktien gerade noch Plus machten


Nicht alle Superreiche können jedoch mit ihren Aktien zufrieden sein. Etliche entwickelten sich deutlich schlechter als einschlägige Aktienindizes. Entweder stiegen sie in den vergangenen fünf Jahren nur wenig oder aber sie verloren an Wert. In der Fünfjahresbetrachtung landen daher sogar einige bekannte Namen wie Warren Buffett oder Bill Gates auf den hinteren Plätzen.

Platz 11 und 13: Hutchison Whampoa / Cheung Kong Holdings

Asiens reichster Mann Li Ka-Shing ist gleich mit zwei Aktien in den Top 20 vertreten, beide gehören jedoch zum hinteren Feld. Seit den 1940er-Jahren hat sein Gespür für gute Geschäfte bewiesen. Die amerikanischen Hausfrauen der frühen 60er-Jahre kauften praktische Plastikblumen in Massen von ihm, um ihre Einfamilienhäuser zu verschönern - und machten ihn damit zum Millionär. Inzwischen umfasst sein Reich Einzelhandelsketten sowie Gas-, Wasser und Straßennetze in Australien oder Kanada, die er von seiner Zentrale in Hongkong aus verwaltet.

Li kommt vom chinesischen Festland, hat aber immer von Hongkong aus operiert. Nach seinen Erfolgen mit Plastikblumen zog er sich rasch aus der Branche zurück, denn er ahnte, dass die Mittelklasse schon bald wieder echte Blumen bevorzugen würde. Statt dessen investierte er in Immobilien und profitierte vom Flüchtlingsstrom aus dem kommunistischen China. Während des Aufstiegs Ostasiens zur Werkbank der Welt stieg er im großen Stil in die Industrie ein.

Noch bevor das Handyzeitalter richtig aufkam, steckte Li dann viel Geld ins Mobilfunkgeschäft. Er war hier die versteckte Schlüsselfigur bei der umstrittenen Übernahme von Mannesmann durch Vodafone. Im Jahr 2000 ließ sein Flaggschiff-Unternehmen Hutchison Whampoa den Fusionsverhandlungen durch die Zahlung von 62 Millionen Euro an Prämien für das Mannesmann-Management die entscheidende Wende gegeben.

Mehr zu seinen Aktien: Hutchison Whampoa und Cheung Kong Holdings

 

Platz 12: Berkshire Hathaway

Der Investor Warren Buffett und sein Investmentvehikel Berkshire Hathaway sind legendär. Jährlich pilgern Zehntausende Anleger zu seiner Hauptversammlung Anfang Mai in Omaha und lauschen seinen Weisheiten. Sein Investitionsstil ist sehr konservativ, grundsätzlich kauft er nur, was er auch versteht. Von Internetaktien ließ er daher lange Zeit die Finger.

In den vergangenen fünf Jahren ist seine Aktie auf Euro-Basis eher schlecht als recht gelaufen. Das hat jedoch wenig zu sagen. Die Bewertung von Berkshire Hathaway ist zudem sehr schwierig, weil in der Gruppe sehr viele unterschiedliche Unternehmen aus zahlreichen Branchen zusammengefasst sind. Ein Schwerpunkt liegt zwar auf Versicherungen, doch tatsächlich ist Berkshire ein Mischkonzern. Vor allem ist Berkshire jedoch auch ein Vehikel, über das Buffett seine Investitionen tätigt. Der Erfolg dieser Geldanlagen ist oft nicht in Jahresperioden zu messen, sondern zeigt sich mitunter erst nach Jahren.

Mehr zur Aktie: Berkshire Hathaway

Kommentare zu " Aktien der Milliardäre: So meistern Superreiche die Finanzkrise"

Alle Kommentare
  • ...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

  • wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

  • " Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"

    Welche ein lebenswertes Leben.

Serviceangebote