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Aktien der Milliardäre
So meistern Superreiche die Finanzkrise

Wie effizient Mode sein kann

Platz 2: Inditex

Nicht ganz so gut, aber ebenfalls fantastisch entwickelte sich die Aktie von Inditex, der Mutter der Modekette Zara. Hinter Inditex steckt der spanische Modezar Amancio Ortega. Europas reichster Mann kontrolliert knapp 60 Prozent von Inditex. Seit 2001 hat er allein 2,5 Milliarden Euro an Dividenden eingenommen, rechnete Bloomberg aus. Als Chairman des Konzerns trat er 2011 zurück.

Das Papier der Modekette verdreifachte seinen Wert während der Finanzkrise. Die weltgrößte Bekleidungskette Inditex hat den Gewinn trotz der Schwierigkeiten auf dem spanischen Heimatmarkt zuletzt um gut ein Viertel gesteigert.

Analysten beeindruckt die Effizienz des Konzerns, der stetig auf der ganzen Welt expandiert: Inditex kann Händler besonders schnell mit neuer Ware beliefern und so rasch auf veränderte Trends und Materialkosten reagieren.

Auf Verbrauchertrends reagiert Inditex auch in anderer Hinsicht sehr schnell. So einigte man sich mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace: Die Kette Zara will bis 2020 alle gesundheits- und umweltschädlichen Chemikalien aus ihrer Produktion verbannen. Zara habe umfassende Verbesserungen bei der Herstellung von Kleidern, Schuhen und Accessoires zugesichert, verkündete Greenpeace stolz.

Mehr zur Aktie: Inditex

Kommentare zu "So meistern Superreiche die Finanzkrise"

Alle Kommentare
  • ...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

  • wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

  • " Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"

    Welche ein lebenswertes Leben.

  • Wie überstehen alleinverdienende Familienväter mit 2 Kindern und Hauskredit die Krise? Könnte die Leser durchaus mehr interessieren, als das Leben der Ach-so-Reichen-und-Schönen.

  • was? in 10-20 Jahren? das geht schneller als wir denken, davon bin ich überzeugt. Die dt. Industrie, und ich gehe jetzt nur mal von dieser aus, hat sich doch schon seit langen Jahren ihre tolle Ideen "klauen" lassen. Deutschland wird wohl in nächster Zukunft nur noch ein "Dienstleistungsbetrieb" sein, vielleicht das Altersheim Europas .

  • Ich geben Ihnen im Prinzip Recht.
    Als "normaler" Arbeiter hat man eine 35 bzw. 40 Stunden-Woche. Wenn jemand wirklich etwas erreichen will, hat er noch genügend Zeit für einen Zweit- und Drittjob. Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub und wohlüberlegten Anlagen (keine Versicherungen, keine Bausparverträge oder sonstigen Mist) ein kleines Vermögen anzuhäufen. Jetzt wo ich den körperlich und geistig erarbeiteten Wohlstand etwas genieße, kommen von überall her Neid, Mißgunst und Forderungen nach höheren Steuern für Wohlhabende....

  • @Republikaner
    Sie irren sich, die Chinesen werden uns alles abnehmen. Wir schenken ihnen unser Know How ja ständig zum Nulltarif. Hauptsache die nächsten 3 Quartale stimmen die Zahlen und die Manager bekommen ihre Prämien. Dem wird alles geopfert.
    In 10-20 Jahren wird Deutschland in der Weltwirtschaft absolut keine Rolle mehr spielen. Wir kommen auf das Niveau der europäischen Südländer.

  • @Steuerzahler
    Was verstehen Sie unter kleineren Beträgen?
    Die 50€, die einem Automechaniker mit Familie im Monat bleiben oder doch eher im Bereich von 10.000 - 50.000 €?
    Ganz so einfach ist es nicht.
    Geld kann sich nur vermehren, wenn auch Geld vorhanden ist.

  • Liebe Vorkommentatoren,

    es mag sein, dass Sie sich in einer Gehaltsgruppe befinden, die es ihnen ermöglicht, mit ein wenig - wie viel ein wenig auch immer sein mag - mit Aktien einen kleinen bis größeren Nebenverdienst zu schaffen. Mir ist dies auch möglich. Sie und ich befinden uns in einer komfortablen Position.

    Doch erklären Sie mal dem normalen Arbeiter, dem das Geld kaum für die Lebenshaltungskosten reicht, wie er mit ganz wenig Geld zu einem Aktienpaket kommt, das ihm wirklich was bringt. Ohne ein bisschen Startkapital geht das nicht. Wenn nichts zum Ansparen übrig bleibt, man alles auf Pump kaufen muss und die Bildungsmöglichkeiten erschöpft sind... wie solls gehen?

  • Dem kann ich nur zustimmen.
    Auch ich kaufen Aktien. Nicht zum zocken, sondern zum halten. Damit ich mit 65 von den Dividenden leben kann.
    Meine Aktien entsprechen genau dem, was in dem Artikel genannt wird. Konservative Werte von Firmen, die Produkte herstellen, auf die die Menschen nicht verzichten können. Nahrung, Energie, Kleidung, Medizin und andere.

    Das bringt sicher keine 100% p.a., aber es bringt genug.

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