Aktien der Milliardäre: Wie wichtig Marktmacht und internationale Präsenz sind

Aktien der Milliardäre
So meistern Superreiche die Finanzkrise

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Wie wichtig Marktmacht und internationale Präsenz sind

Platz 9: Google

Marktmacht ist auch ein Thema beim Internetkonzern Google. Im Streit mit der EU um den Vorwurf unlauterer Geschäftspraktiken hat der Suchmaschinenanbieter Google zuletzt konkrete Zugeständnisse gemacht. Die EU-Kommission verdächtigt Google, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen. Die Kartellwächter gehen der Anschuldigung nach, der Internet-Riese reihe bei der Anzeige von Suchergebnissen eigene Dienste vor Angeboten von Wettbewerbern ein und benachteilige sie dadurch.

Das vergleichsweise junge Unternehmen hat bereits zwei Personen in die Top-Milliardäre gebracht: Larry Page und Sergey Brin. Sie gehören zu den 30 reichsten Personen auf der Welt. Gegründet hatten sie das Unternehmen als Web-Suchmaschine - ein Start-up zweier Studenten. Im Laufe der vergangenen Jahre wandelte sich der Konzern zu einem globalen Schwergewicht in der Online-Werbung und in der mobilen Internetwelt. Google betreibt die größte Internet-Videoplattform der Welt, die erfolgreichste Suchmaschine und den beliebtesten Kartendienst, Google Maps.

Den Softwareanbieter Microsoft hat Google schon längst hinter sich gelassen. Nun heißt das Ziel Apple. Das Google-Betriebssystem Android für Smartphones ist frei für jeden zugänglich. Der Apple-Konkurrent Samsung schaffte mit Googles Android den Durchbruch zur Nummer eins im Mobiltelefonmarkt. Der App-Store für Android-Smartphones holte sogar in knapp drei Jahren den gewaltigen Vorsprung von Apples iPhone-Appstore ein. Daran seien Microsoft und Blackberry bis heute gescheitert, wie der Handelsblatt-Experte Axel Postinett feststellt.

Mehr zur Aktie: Google

Platz 10: L'Oreal

Zu den Top-Ten der Superreichen-Aktien gehört schließlich noch der Kosmetikkonzern L’Oreal. Dessen Haupteignerin Liliane Bettencourt ist die reichste Frau Frankreichs und Inhaberin des drittgrößten Vermögens in Frankreich überhaupt. Mit 20 Milliarden Dollar steht sie auf Platz 17 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt.

Im vergangenen Jahr schied sie als 89-Jährige aus dem Verwaltungsrat des Konzerns aus. Bettencourt ist seit Jahren in Familienzwistigkeiten verwickelt, die in aller Öffentlichkeit ausgetragen wurden. So geht es etwa um ihre Entmündigung, die von einem Gericht bestätigt worden war. Außer Steuerhinterziehung wurde Liliane Bettencourt illegaler Spenden an die konservative Regierungspartei UMP in Frankreich beschuldigt.

Der weltgrößte Kosmetikhersteller L'Oreal stellte zuletzt fest, dass der jahrelange Booms bei Luxus-Produkten abflaue. Auch in Asien nehme die Nachfrage nicht mehr so rasant zu wie bislang. Ein Luxus-Problem, denn L'Oreal verbuchte im dritten Quartal 2012 einen Umsatzanstieg von knapp fünf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Die Luxussparte legte nur noch um knapp sieben Prozent zu - nach neun Prozent im zweiten Quartal und gut zwölf Prozent zu Jahresanfang. Der Konzern ist unter anderem bekannt für Marken wie Vichy, Lancome, Cacharel und Garnier.

Der Konzern wandelt sich. 2012 dürfte der Umsatzanteil der Neuen Märkte in Asien, Osteuropa, Lateinamerika und Afrika den Umsatz des Heimatmarkts Westeuropa überholen. Bislang stehen beide Bereiche für gut 38 Prozent des Umsatzes mit Kosmetik. Bei weitem wichtigster Umsatzbringer sind die Konsumentenprodukte in Supermärkten und Drogerien. Weitere Vertriebskanäle sind Parfümerien für Luxusprodukte und professionelle Anwender wie Friseure und Kosmetiker. L'Oréal setzte 2011 gut 20 Milliarden Euro um, davon eine Milliarde in Deutschland.

Mehr zur Aktie: L'Oreal

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  • ...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

  • wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

  • " Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"

    Welche ein lebenswertes Leben.

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