Aktien
Studie: Aussichten für Immobilienaktien trotz US-Krise gut

dpa-afx FRANKFURT. Das Wachstumspotential von Immobilienaktien ist trotz der US-Immobilienmarktkrise einer Studie zufolge aussichtsreich. In den nächsten zwölf Monaten sei für diese Anlageklasse eine Gesamtertrag von rund 13 Prozent zu erwarten, schätzt Patrick Sumner, Leiter des Bereichs Immobilienaktien bei der britischen Investmentgesellschaft Henderson Global Investors. "Die Sorgen über Hypothekenbelastungen haben den Markt stark verunsichert." Infolgedessen hätten viele Anleger ihre Anteile veräußert und "in einigen Fällen überreagiert". Langfristig sollten die Kurse wieder anziehen.

Die Fundamentaldaten auf dem Immobilenmärkten sind laut Sumner trotz der US-Krise solide. Konstante Dividenden der Aktienwerte, wachsende Mieteinnahmen der entsprechenden Objekte und die Unabhängigkeit von der Inflation machten Immobilienaktien auch in Zukunft zu einer attraktiven Investitionsmöglichkeit, schreibt der Immobilienexperte.

Besonders Deutschland sei ein attraktiver Markt für Immobilienaktien. So verspreche die Gesetzesnovelle zu Real Estate Investment Trusts (Reits) gute Investitionsmöglichkeiten in den kommenden Jahren. Auch in Osteuropa seien die Aussichten für den Immobilienmarkt vielversprechend. "Der Markt muss die Anforderungen der dort entstehenden gesellschaftlichen Mittelschicht befriedigen und wird daher stetig wachsen", schätzt Sumner.

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