Aktienhandel
Online-Broker: Welcher ist für Sie der Richtige?

Die Suche nach dem passenden Online-Broker ist schwierig: Undurchschaubare Gebühren und viele Extras machen die Entscheidung unnötig schwer. Dabei kann die Auswahl so einfach sein. Handelsblatt.com erklärt, worauf Sie achten sollten.

DÜSSELDORF. Das Angebot klingt verlockend: Für fünf Euro pro Order zuzüglich der Börsengebühren handeln Flatex-Kunden ihre Aktien an der Frankfurter Börse. Seit zwei Jahren kämpft der Online-Broker aus Kulmbach so um die Gunst der Kunden.

Doch das Konzept hat auch Nachteile: Außerhalb des standardisierten Xetra-Handels kommen relativ hohe Gebühren auf den Auftraggeber zur und im Ausland kann nur an mageren zehn Börsenplätzen gehandelt werden. Auch auf telefonische Beratung müssen die Kunden verzichten. Das Beispiel zeigt, wie aufwendig die Suche nach dem richtigen Partner für den Wertpapierhandel ist: Wer die zahlreichen Angebote nicht vergleicht, findet nicht die optimale Lösung.

Stets gilt es, die Gebühren möglichst niedrig zu halten - schließlich soll die Rechnung des Brokers die Gewinne nicht gleich wieder aufzehren. Wichtigster Faktor bei der Auswahl des Brokers ist der Umfang der eigenen Handelstätigkeit. Üblich ist die Unterscheidung zwischen kleinen, mittleren und großen Händlern. Und dann gibt es noch die sogenannten Heavytrader, die bereits in der Profi-Liga agieren und ihr Depot nie aus den Augen lassen.

Kleinanleger haben ein Depotvolumen unter 10 000 Euro und geben maximal zehn Trades pro Jahr in Auftrag, die Investments zielen eher auf langfristige Rendite. In dieser Liga ist es wichtig, dass die Gewinne nicht durch hohe Depotkosten aufgezehrt werden. Viele Kleinanleger freuen sich über die Möglichkeit, ihre Order telefonisch durchgeben zu können. Neben Aktien setzen Kleinanleger verstärkt auf Fonds, da sie die Entwicklungen an den Börsen nicht tagtäglich verfolgen wollen. Empfehlenswert sind hier die Depots von Citibank, ING Diba, Maxblue oder auch DAB Bank. Diese Institute bieten transparente Gebühren, kostenlose Depots und eine breite Auswahl an orderbaren Fonds. Trades im Bereich bis 2 000 Euro werden zudem nur mit geringen Gebühren belastet. Telefonische Aufträge sind bei ING Diba und Citi kostenlos möglich.

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