Analyst: Gerüchte sind völlig unbegründet
Konkursgerüchte belasten GM-Aktie

In einem ohnehin schwächeren Gesamtmarkt haben am Donnerstag Konkursgerüchte für einen Einbruch der Aktien des weltgrößten Autoherstellers General Motors (GM) gesorgt.

HB NEW YORK. Die Titel fielen in New York zeitweise auf 26,48 Dollar - ihrem tiefsten Stand seit mehr als 17 Jahren. Im Verlauf erholten sie sich wieder und lagen zuletzt noch fünf Prozent im Minus bei 26,90 Dollar. Ein Analyst an der Wall Street sprach von „völlig unbegründeten Befürchtungen eines Konkurses“, die den Kursrutsch ausgelöst hätten. Ein GM-Sprecher stellte klar: „General Motors hat keine Pläne, Insolvenz anzumelden.“ Hintergrund der aufgekommenen Befürchtungen sind Analysten zufolge Äußerungen von GM-Chef Richard Wagoner gegenüber Gewerkschaftlern. Einschnitte im Gesundheitsbereich seien erforderlich, da die Kosten für das Unternehmen eine drohende Konkurs-Möglichkeit darstellten, sagte Wagoner einer Studie von JP Morgan zufolge. Die Bank selbst sieht kaum die Gefahr eines Bankrotts von GM, da das Unternehmen über ausreichend Liquidität verfüge.

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