Angebot richtet sich an institutionelle Investoren
KfW platziert Post-Aktien für bis zu zwei Milliarden Euro

Die KfW Bankengruppe hat den Verkauf von Post-Aktien im Volumen von etwa zwei Milliarden Euro angekündigt.Die Platzierung richtet sich an institutionelle Investoren.

HB FRANKFURT. Zum Platzierungsvolumen von bis zu zwei Milliarden Euro komme eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 15 Prozent, teilte die KfW am Montag in Frankfurt mit. Die Transaktion werde von der Deutschen Bank, Goldman Sachs und UBS federführend begleitet.

Nach Angaben aus Markt- und Bankenkreisen werden die 105 Millionen Aktien der Post in einer Spanne von 18,80 bis 19,20 Euro verkauft. Der Verkaufsprozess werde bis zum späten Dienstag offen sein, könne bei hoher Nachfrage aber auch schon am Montag beendet werden. Post-Aktien kosteten am Montagnachmittag rund 19 Euro und damit mehr als zwei Prozent weniger als noch am Freitag.

Vor der Platzierung waren bei der KfW 48,8 Prozent oder knapp 543 Millionen Aktien der Post geparkt. Durch den Verkauf erhöhe sich der Streubesitz des Logistikkonzerns erstmals auf über 50 Prozent. Ohne Mehrzuteilungsoptionen wären es 53,2 Prozent, mit dem so genannten Greenshoe sogar 54,6 Prozent. Derzeit liegt der Streubesitz bei 44 Prozent.

Um die Neuverschuldung nicht weiter ausufern zu lassen, lässt Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) regelmäßig Anteile an den ehemaligen Staatsunternehmen Post und Telekom verkaufen. Die Erlöse fließen in seinen Haushalt. Zuvor werden die Aktien bei der KfW geparkt - bis es einen guten Zeitpunkt für den Verkauf gibt.

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