Anlagebetrug
Phoenix-Anleger nach sieben Jahren entschädigt

Gute Nachrichten für geprellte Kunden der 2005 zusammengebrochenen Anlagefirma Phoenix Kapitaldienste.
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Nach sieben Jahren hat die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) bis auf 400 alle der gut 27.000 Anleger von Phoenix Kapitaldienste abgefunden, berichtet das Handelsblatt (Mittwochsauagabe).

„Mit Stand Anfang Juni 2012 hat die EdW aufgrund einer erheblichen Beschleunigung der Entschädigungsverfahren fast alle Anleger entschädigt“, teilte das Bundesfinanzministerium dem FDP-Abgeordneten Frank Schäffler mit. Das Schreiben liegt dem Handelsblatt vor.

Noch im Herbst hatte der Bundesgerichtshof die schleppende Entschädigung im Phoenix-Verfahren kritisiert. Aus eigener Kraft - sprich Mitgliedsbeiträgen - schaffte es die EdW allerdings nicht, die Entschädigung vorzunehmen. Das gelang nur durch einen Kredit des Bundes an die EdW in Höhe von 259 Millionen Euro. Während das Kapitel für die Phoenix-Anleger damit geschlossen wird, bleibt die Lage für die rund 800 EdW-Mitglieder ernst. Sie stehen in der Pflicht, die vom Bund gewährten EdW-Kredite zu tilgen. Dazu sind längst nicht alle in der Lage.

Kommentare zu " Anlagebetrug: Phoenix-Anleger nach sieben Jahren entschädigt"

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  • Wer oder was war Breitkreuz? Wo und wie ist er abgeblieben? Hat er sich aus dem Staub gemacht? Wurde er vielleicht unwissentlich liquidiert?

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