Anlagestrategie
So finden Sie die besten Aktien

Keine Angst vor der Börse: Wer etwas aus seinem Geld machen will, kommt um Aktien, Fonds und Zertifikate nicht herum. Wir zeigen, auf welche Zahlen es ankommt - und warum Sie bei unserem Börsenspiel mitmachen sollten.
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Düsseldorf/FrankfurtDie Deutschen sind als vorsichtige Sparer bekannt. Vielen ist die Börse nicht ganz geheuer. Nicht zuletzt die großen Kursschwankungen in den vergangenen Jahren haben viele verschreckt. Heute ist wieder einer dieser Tage, der die Anleger viele Nerven kostet. Der Dax ist gleich zum Start um mehr als zwei Prozent auf 6439 Punkte eingeknickt. Wieder einmal sind es schlechte Nachrichten aus Griechenland, die für Unruhe sorgen. „Griechenland rennt die Zeit davon“, sagte ein Börsenhändler. „Ein möglicher Austritt Griechenlands aus dem Euro wird immer offener diskutiert.“

Doch das ist noch lange kein Grund zu Verzweifeln. Erfahrene Anleger wissen: Meistens sind es gerade die turbulenten Tage, in denen mutige Anleger am meisten verdienen können. Zum einen lässt sich mit entsprechenden Papiere auch bei fallenden Kursen verdienen. Zum anderen kommen nach Kursrückschlägen immer auch wieder bessere Zeiten.

„Ich habe schon andere Zeiten erlebt, in denen alle dachten: Die Welt geht unter, ich übrigens auch", sagt der Vermögensverwalter Frank Lingohr. "Aber letztlich hat sich der Markt immer wieder auf das Wesentliche besonnen. Das wird auch diesmal wieder so sein.“ Lingohr ist seit Jahrzehnten im Geschäft und verwaltet gut elf Milliarden Euro.

Wer in Zukunft etwas aus seinem Geld machen will, kommt um die Börse nicht herum. Auf das gute, alte Sparbuch können sich Sparer jedenfalls nicht mehr verlassen. Denn das gleicht nicht einmal das aus, was die Inflation auffrisst. Natürlich ist das Risiko an der Börse höher. Umso wichtiger ist es, sich zu informieren und eine Strategie zurechtzulegen. Bei der sollten Anleger selbst dann bleiben, wenn die Masse in eine andere Richtung marschiert.

Eigentlich kann die Börse ganz einfach sein: "Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind." Das sagt einer, der es wissen muss: Warren Buffett. Der US-Investor hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ein gutes Händchen an der Börse bewiesen - und es zu einem der reichsten Männer der Welt gebracht.

Machen Sie es wie Buffett. Es gehört Glück dazu, Erfahrung, nicht zuletzt aber das Wissen, auf welche Zahlen in der Bilanz eines Unternehmens Anleger besonders genau schauen sollten.

Probieren Sie es selbst aus: Melden Sie sich an beim Börsenspiel von Handelsblatt und Deutscher Börse. Dabei können Anleger testen, ob sie die richtige Strategie für das Börsenparkett haben. Das Spiel startet heute und endet am 3. August 2012. Der Sieger erhält einen luxuriösen Geländewagen, den Range Rover Evoque. Die Teilnahme ist kostenlos.

Jeder Spieler startet mit einem virtuellen Depotguthaben von 20.000 Euro. Das Spielgeld können die Teilnehmer in rund 60.000 Wertpapiere investieren, darunter deutsche und internationale Aktien, Fonds, Anleihen und verschiedene Zertifikatetypen.

Entscheidende Einschränkungen sollen verhindern, dass nur der Zocker belohnt wird: Jedes georderte Wertpapier muss mindestens zehn Minuten gehalten werden, pro Handelstag sind maximal zehn Orders möglich, nur zehn Prozent des Depots dürfen in einen einzelnen Wert investiert sein.

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  • Der Buchwert ist auch nicht immer eindeutig. Ich billanziere eine EDV Anlage und in der Sekunde des Kaufes ist sie schon deutlich weniger wert. In den Büchern wird sie natürlich über ihre erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben, aber sie ist nicht zu dem Wert, mit dem sie billanziert ist, zu monetarisieren.

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