Anleihe-Spezialist
Pimco tut sich schwer mit Aktien

Ins Aktiengeschäft einzusteigen macht Pimco mehr Probleme als gedacht. Vier Jahre nach der Expansion machen Aktien nicht einmal ein Prozent des gesamten Anlagevermögens der Allianz-Tochter aus. Voran es hapert.
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New YorkIm Anleihegeschäft sind sie die Größten - doch der Einstieg in den Aktienbereich erweist sich für die Allianz-Tochter Pimco als unerwartet schwierig, berichtet Vorstandsvorsitzende der Allianz Michael Diekmann. Die im kalifornischen Newport Beach beheimatete Investmentgesellschaft ist der weltgrößte Verwalter von Anleihefonds.

Doch die Aktienfonds von Pimco vereinen nicht einmal ein Prozent des Anlagevolumens der Gesellschaft auf sich und das, obwohl der Fondsverwalter seine Expansion vor vier Jahren startete. Für einen kleineren Vermögensverwalter wäre das wohl ein Erfolg, sagte Diekmann. Da Pimco mehr als zwei Billionen Dollar größtenteils über Anleihefonds verwaltet, sie das Volumen der Aktienfonds aber weniger bedeutend.

Dass sich der Anlageverwalter breiter aufstellen sollte, beschloss Pimco-Gründer Bill Gross. Er hatte mit einer Diversifizierung in Aktien und andere Vermögenswerte begonnen, da er mit einem Ende der Bondrally rechnete, die seit drei Jahrzehnten lief. Investoren haben seit Mai schätzungsweise 120 Milliarden Dollar aus Fonds für festverzinsliche Wertpapiere abgezogen.

Dabei verfolgt Pimco eine eigene Expansionsstrategie: Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Blackrock, die mit Übernahmen außerhalb des Bondbereichs größer wurden, will Pimco neue Vermögensverwalter einstellen und durch neue Strategien nach und nach wachsen. Im Moment verwaltet Pimco rund vier Milliarden Dollar im Aktienbereich - einen Bruchteil des rund zwei Billionen Dollar schweren Anlagekapitals.

„Wenn man immer ein Fondsmanager für Festverzinsliche war, kann man nicht binnen eines Jahres ein Vermögensverwalter für Aktien werden”, sagte Diekmann. Pimco verfolgt einen makroökonomischen Top-Down-Ansatz für ihre Investmententscheidungen. Dabei schließen Experten ausgehend von der Gesamtentwicklung eines Volkswirtschaft oder einer Branche auf die Entwicklung eines Unternehmens. Das weicht von der Strategie der meisten Aktienspezialisten ab, bei den das Unternehmen im Vordergrund steht.

Diekmann sagte er sei geduldig mit dem langsamen Wachstum von Pimco bei Aktien. Auch die Top-Down-Strategie sieht er mit Wohlwollen: „Ich mache mir keine Sorgen wegen Pimco”, sagte Diekmann. „Ich würde mir nur Sorgen machen, wenn die langfristige Performance anfangen würde zu leiden.”

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  • Voran es hapert? Also auf meiner Tastatur liegt das "V" verdammt weit weg vom "W".

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