Auf Parketthandel ausgewichen
Technik legt Xetra und Eurex lahm

Technische Probleme haben dem Handel an der elektronischen Plattform Xetra und an der Derivatebörse Eurex am Freitag vorübergehend eine Zwangspause beschert.

HB FRANKFURT. „Wir hatten eine Netzwerkstörung. Dadurch war eine größere Zahl von Teilnehmern nicht angeschlossen“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Börse. Ab etwa 13.30 Uhr (MESZ) standen die Xetra- und Eurex-Systeme für rund eine Stunde still.

Börsianern zufolge hatte es bereits kurz nach 13 Uhr Störungen gegeben. „Die Systeme sind nach und nach ausgefallen“, sagte ein Händler einer deutschen Großbank. Die Institute weichen in einem solchen Fall auf den klassischen Parketthandel aus.

Xetra ist das Flaggschiff der Deutschen Börse und gilt als sehr zuverlässiges System. Die Börsen in Wien, Dublin und Schanghai setzen zur Abwicklung ihrer Wertpapiergeschäfte ebenfalls auf diese Plattform.

Nach Reuters-Daten liegt die letzte Xetra-Störung in Deutschland rund zweieinhalb Jahre zurück. Seit ihrer Einführung 1997 ist die Handelsplattform damit insgesamt fünf Mal ausgefallen. Mit einem täglichen Transaktionsvolumen von mehreren Milliarden Euro hat Xetra den Präsenzhandel hier zu Lande zur Bedeutungslosigkeit degradiert.

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