Ausblick auf die Börsenwoche in New York
Quartalszahlen und Konjunkturdaten geben Takt vor

Quartalsberichte und Konjunkturdaten werden in der neuen Handelswoche das Geschehen an der Wall Street bestimmen. Mit Spannung erwartet werden dürften insbesondere Arbeitsmarktdaten, von denen sich die Investoren Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung erwarten. Zudem legen insgesamt 94 der 500 im S&P-Index gelisteten Unternehmen Zahlen vor. "Wir sind noch mitten drin in der Berichtssaison", sagte Todd Clark von Nollenberger Capital Partners in San Francisco.

HB NEW YORK. Bei den Konjunkturdaten machen am Montag die jüngsten Erhebungen zur Inflation im September den Anfang. Am Dienstag geht es weiter mit dem Chicagoer Einkaufsmanagerindex und dem Verbrauchervertrauen im Oktober. Der Industrie-Einkaufsmanagerindex und Bauausgaben dürften am Mittwoch auf das Interesse der Investoren stoßen, bevor zum Wochenausklang der Arbeitsmarktbericht Oktober veröffentlicht wird.

Auf der Unternehmensseite werden die Quartalszahlen von Öl-Konzernen und weiteren Energie-Unternehmen erwartet, darunter Marathon Oil, Devon Energy, Valero Energy, Enterty und Consolidated Edison. In den vergangenen Handelstagen gehörten die Energiewerte zu den größten Gewinnern im S&P-Index, während unter anderem Technologietitel und Aktien aus der Gesundheitssparte auf der Verliererseite zu finden waren. Damit hat sich die Entwicklung umgedreht, denn zuvor hatten insbesondere Tech-Aktien, Gesundheitswerte und Verbrauchertitel das führende Börsenbarometer Dow Jones auf ein Rekordhoch geschickt - über die Marke von 12 000 Punkten.

An Börsenschwergewichten legen in der neuen Handelswoche am Montag der größte US-Telekommunikationskonzern Verizon Communications und am Dienstag der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble seine Quartalszahlen vor.

Am Freitag hatten die US-Aktienmärkte wegen schacher Konjunkturdaten im Minus geschlossen. Die überwiegend gute Stimmung der vergangen zwei Wochen wurde getrübt, da die US-Wirtschaft im Sommer das langsamste Wachstum seit mehr als drei Jahren verzeichnete. Händler befürchteten daher, dass die Abkühlung der weltgrößten Volkswirtschaft auch auf die Unternehmensgewinne durchschlagen könnte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent tiefer bei 12 090 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,9 Prozent auf 1377 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 1,2 Prozent auf 2350 Punkte. Damit ergab sich auf Wochensicht für den Dow Jones ein Plus von 0,7 Prozent, für den S&P von 0,6 Prozent und für die Nasdaq von 0,4 Prozent.

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