Ausblick US-Börsen
Wall Street steht vor schwieriger Börsenwoche

Bemühungen zur Rettung der angeschlagenen US-Anleiheversicherer dürften der Wall Street in der kommenden Woche zwar etwas Unterstützung verleihen. Händler gehen aber davon aus, dass auch die Veröffentlichung von neuen Wirtschaftsindikatoren und Unternehmensberichten einen Abwärtstrend an der Wall Street nicht aufhalten kann.

HB NEW YORK. "Kurzfristig dürfte nur ein umfangreicher Rettungsplan für die Bondversicherer dem Markt helfen", sagte Joseph Battipaglia, Marktstratege bei Stifel Nicolaus. Die Stimmung sei nach wie vor schlecht, fügte er hinzu.

Derzeit erwägen Banken, private Investoren und Politiker ein Rettungspaket für die von der Kreditkrise getroffenen Anleiheversicherer. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

Angesichts der Unsicherheiten über die globale Konjunkturentwicklung wird das Sitzungsprotokoll zum jüngsten Zinsentscheid der US-Notenbank mit Spannung erwartet. Fed-Chef Ben Bernanke hatte zuletzt auf höhere Risiken für das US-Wachstum hingewiesen, deutliche Signale für eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik aber vermieden.

Die meisten Analysten erwarten eine nochmalige Zinssenkung auf 2,5 Prozent im März von derzeit drei Prozent. Die US-Notenbank hat zur Stützung der US-Wirtschaft den Schlüsselzins seit Ausbruch der Hypothekenkrise im Sommer bereits um 225 Basispunkte gesenkt. Die Fed veröffentlicht das Protokoll am Mittwoch.

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