AVA könnte vom Kurszettel verschwinden
Übernahmegerüchte treiben AVA-Aktie auf Vier-Jahres-Hoch

Spekulationen über eine baldige Komplettübernahme durch den Mehrheitseigentümer Edeka haben den Aktienkurs der Handelsgruppe AVA am Donnerstag auf ein Vierjahreshoch getrieben.

HB DÜSSELDORF. Die im Kleinwerteindex SDax gelisteten AVA-Titel stiegen zeitweise um mehr als 8,2 Prozent auf 46 Euro. Mit 46.000 Aktien seien unüblich viele AVA-Titel geordert worden, sagte ein Aktienhändler.

Nach den Worten eines Branchenanalysten wird am Markt spekuliert, dass die Edeka-Gruppe ihre Beteiligung an dem Bielefelder Handelskonzern von derzeit 83,2 Prozent in nächster Zeit weiter aufstocke und die verbliebenen Minderheitsaktionäre dann per so genanntem Squeeze Out abfinden werde. Eine Abfindung der Minderheitsaktionäre wäre möglich, sobald die Edeka 95 Prozent an dem Bielefelder Konzern hält.

Edeka wollte sich zu den Marktspekulationen nicht äußern.

Eine Sprecherin sagte lediglich, AVA sei für Edeka „eine ganz entscheidende Tochter und hat sich in diesem Jahr gut entwickelt“. Ein AVA-Sprecher sagte, die Gruppe habe bislang keine Mitteilung über eine weitere Anteilsaufstockung durch Edeka erhalten. Edeka-Chef Alfons Frenk, der zugleich AVA-Aufsichtsratsvorsitzender ist, hatte Ende Juni betont, dass Edeka keine eilige Aufstockung benötige. „Wenn uns Papiere angeboten werden, prüfen wir betriebswirtschaftlich, ob es sich lohnt, sie zu erwerben“, hatte er ergänzt.

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