Bankaktien
Warrens Wette geht auf

Warren Buffett hatte mal wieder den richtigen Riecher. Mit seinen Wetten auf die Aktien von US-Banken lag der 83-Jährige Gold richtig. Die Deals bringen 123 Millionen Dollar. Wie Buffett anlegt.
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FrankfurtEr hatte das richtige Händchen und vor allem die nötige Geduld. Warren Buffetts Wetten auf die Aktien von US-Banken machen sich bezahlt – das bedeutet einen zusätzlichen Gewinn von 123 Millionen US-Dollar. Unternehmen wie Wells Fargo und American Express hatten die jüngsten Stresstests der US-Notenbank Fed bestanden und die Genehmigung für eine Anhebung der Dividenden erhalten.

Berkshire Hathaway, wo Buffett sowohl Chairman als auch Vorstandschef ist, hat die meisten seiner Aktien-Investments in der Finanzbranche – und profitiert nun davon. Denn Berkshire ist der größte Aktionär bei der Bank Wells Fargo und bei American Express, dem nach Einkäufen größten Kreditkartenausgeber der USA. Wells Fargo, die größte US-Bank für Wohnhypotheken, erhöhte ihre Quartalsdividende um fünf Cent auf 35 Cent je Aktie. Das dürfte Berkshire rund 96,7 Millionen Dollar im Jahr mehr bescheren. Grundlage für die Berechnung ist die Bilanz 2013, der zufolge Berkshire 483,5 Millionen Wells-Fargo-Aktien besitzt.

Viele Unternehmen überstanden Fed-Stresstest

American Express setzte unterdessen die Quartalsdividende von 23 Cent auf 26 Cent je Aktie herauf. Berkshire besitzt 151,6 Millionen Aktien und dürfte damit unterm Strich zusätzlich etwa 18,2 Millionen Dollar im Jahr kassieren. Darüber hinaus hat das Unternehmen von Buffett mit 96,1 Millionen Titeln auch in U.S. Bancorp investiert. Die Bank erhöhte die Dividende von 23 Cent auf 24,5 Cent je Aktie – für Berkshire Hathaway sind das weitere Einnahmen von etwa 5,8 Millionen Dollar.

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Fed-Stresstests hatten viele Finanzunternehmen ihre Kapitalpläne veröffentlicht. Die Notenbank führt die zweiteiligen Prüfungen jährlich durch. Damit will die Fed sicherstellen, dass Banken über genügend Kapital verfügen, um existenzbedrohende Schocks zu überleben. Ziel dabei ist, steuerfinanzierte Rettungsaktionen wie etwa in 2008 künftig zu verhindern.

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Milliarden-Investitionen

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  • Meine Hochachtung vor diesem Mann, der sich nicht nur immer wieder durch den richtigen Riecher auszeichnet, sondern zudem ein geradliniger Vollblutspekulant ist, ohne mit seinem Reichtum zu protzen.

    G. Soros, dessen permanente penetrante politische "Ratschläge" mir persönlich gehörig auf den Keks gehen, ebenso wie seine primitive Schwarzmalerei (Gruß an Herrn Müller, der ja hier auch regelmäßig Schwarzmalen darf), sollte sich an diesem Mann ein Beispiel nehmen.

    So sehen Vorbilder aus.

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