Baufinanzierer unterscheidet sich vor allem durch seine Größe von der Hypo Real Estate
Eurohypo feilt am Profil für die Börse

Investoren entdecken die Reize der lange als verschlafen verpönten Hypothekenbanken. Nach der Aareal Bank und der Hypo Real Estate plant auch die Eurohypo ab Herbst 2005 den Gang an die Börse. Marktbeobachter malen ihr schon jetzt gute Chancen aus.

FRANKFURT/M. Erst im vergangenen Oktober hatte die Hypo-Vereinsbank-Tochter Hypo Real Estate trotz anfänglicher Skepsis einen furiosen Börsenstart hingelegt. Die Aktie notiert auch nach den Rückschlägen der letzten Tage im allgemein schwachen Marktumfeld noch zwei Drittel über dem Kurs vom ersten Tag. Die deutlich kleinere Aareal Bank hat im Mai ebenfalls ihren neuen Höchstkurs erreicht. Kein Wunder also, dass auch die Eurohypo mit einem Gang an die Börse liebäugelt.

Bisher ist das Institut, in dem die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Dresdner Bank ihre Hypothekenbankentöchter zusammengelegt haben, nicht stark in der Öffentlichkeit vertreten. Außer den drei Großaktionären gibt es noch einige freie Aktionäre, die aber nur 1,96 % halten. Streng genommen ist der Börsengang der Eurohypo daher eine Zweitplatzierung – ein „Secondary Public Offering (SPO)“.

Wie der Vorstandsvorsitzende Bernd Knobloch die Investoren von seiner Aktie überzeugen will, welche „Story“ er ihnen bietet, darüber gibt er noch keine Auskunft. Auch Investmentbanker weisen darauf hin, dass der Termin noch lange hin ist. Aber wie Finanzmarktteilnehmer bestätigen, fühlt die Eurohypo bereits vor.

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