Beteiligungsgesellschaft
Carlyle droht Ärger in Kuwait

Für die US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle könnte ein missglücktes Fonds-Geschäft juristische Folgen in Kuwait nach sich ziehen.
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DubaiDer von einer der größten Handelsfamilien des Golfemirats geführte Finanzinvestor National Industries Group wirft Carlyle vor, ihm 2006 ein Finanzprodukt ohne die dafür notwendige Lizenz verkauft zu haben. Damit will NIG durchsetzen, dass der Rechtsstreit nicht wie von Carlyle gefordert in den USA, sondern in Kuwait verhandelt wird. Der Fall wirft ein Schlaglicht darauf, welche juristischen Risiken für die zahlreichen in die Golfregion vorgedrungenen Beteiligungsgesellschaften aus Europa und den USA bestehen.
NIG hatte 25 Millionen Dollar in einen Carlyle-Fonds für festverzinsliche Wertpapiere investiert, der unter dem Druck der Finanzkrise 2008 zusammenbrach. NIG verklagte Carlyle in Kuwait auf Erstattung seiner Einlagen, doch Carlyle pocht bisher auf den Gerichtsort in den USA. Ein Carlyle-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu den jüngsten Vorwürfen von NIG ab.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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