Börsen
China plant Öffnung seiner Märkte

China will mit einer Reihe von Schritten seine Finanzmärkte ausbauen. Chinesische Unternehmen, die bislang nur in Hongkong gelistet sind, können demnächst auch in China an die Börse. Außerdem will das Land ausländische Firmen für eine Börsennotierung in China anlocken.

HB BEIJING. Peking erwäge, bereits in Hongkong gelisteten chinesischen Unternehmen in diesem Jahr eine Börsennotierung in China zu erlauben, hieß es auf der Internetseite der chinesischen Börsenaufsicht CSRC am Donnerstag. Zudem wolle das Land ausländische Firmen für eine Börsennotierung in China anlocken. Denkbar seien auch eine Vergrößerung des Anleihemarkts, die Schaffung eines Segments für Hochtechnologie-Unternehmen und die Einführung von Futures auf Aktienindizes. Darüber hinaus wolle China weiterhin Börsengänge von großen inländischen Unternehmen und vielversprechenden kleinen Firmen fördern. Details nannte die Börsenaufsicht nicht.

Ein Mangel an Investitionsmöglichkeiten war unter anderem für den deutlichen Anstieg der Preise am so genannten A-Aktienmarkt in China in den vergangenen zwei Jahren verantwortlich. Obwohl der Aktienindex der Börse Schanghai derzeit rund 16 Prozent unter seinem Rekordhoch von 16. Oktober notiert, strebt die Regierung mehr Börsennotierungen an, damit sich keine Spekulationsblase bildet.

Am A-Aktienmarkt sind Anteilsscheine notiert, die nur in China und vor allem von Chinesen gehandelt werden dürfen. Nach Ansicht der Börsenaufsicht sind die chinesischen Kapitalmärkte des Landes gemessen am schnellen Wachstumstempo der Wirtschaft noch unterentwickelt.

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