Börsenausblick
Wall Street fürchtet deutsche Aussagen

Die Anleger der Wall Street blicken weiter auf die Entwicklungen in der Euro-Zone - und achten genau darauf, wer etwas sagt. Denn vor allem die Aussagen deutscher Vertreter sind offenbar gefürchtet.
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Das Börsenjahr 2011 neigt sich allmählich dem Ende zu, die europäische Schuldenkrise zum Leidwesen der Anleger nicht: Die Ereignisse in der Euro-Zone werden auch die anstehende neue Handelswoche prägen und letztlich entscheiden, ob die Indizes das Jahr im positiven Terrain beenden werden. Obwohl auch eine Reihe wichtiger US-Konjunkturdaten ansteht - Daten zum Immobilienmarkt sowie das endgültige BIP - werden Händlern zufolge die Aussagen wichtiger Euro-Zonen-Vertreter die Richtung angeben.

Und offenbar sind dabei Äußerungen aus Deutschland besonders gefürchtet. „Worauf jeder achten wird, ist unverändert - jedes Mal, wenn ein Deutscher den Mund aufmacht, geht es runter mit den Kursen“, sagte Paul Mendelsohn, Chef-Investment-Stratege von Windham Financial Services in Charlotte. „Ich drücke die Daumen, dass der Weihnachtsmann vorbeikommt.“

Bisher liegt der S&P-500-Index im Jahresvergleich rund drei Prozent im Minus. Am Freitag hatte er 0,3 Prozent fester geschlossen bei 1219 Punkten. Um das Jahr mit Gewinnen abzuschließen müsste der Index bis 31. Dezember auf mehr als 1257,64 Punkte steigen. Die Aktienmärkte stehen seit längerem unter Druck. Die Ereignisse rund um die EU-Schuldenkrise werfen ihre Schatten bis in die USA. „Es sieht so aus, als ob es hierzulande einige Verbesserungen bei den Konjunktur-Indikatoren gibt, aber es ist schwer zu sagen, ob sich das am Ende durchsetzen kann, wenn Europa das Sorgenkind bleibt“, sagte Stephen Massocca von Wedbush Morgan in San Francisco.

Was den Aktienmärkten in den letzten beiden Handelswochen zu gute kommen dürfte, sind die nun fast täglich sinkenden Volumina. Wenn wenig los ist, können selbst mit kleineren Aufträgen die Kurse maßgeblich bewegt werden. „Ob die Jahresendrally kommt? Gewiss, denn es gibt einige Vermögensverwalter, die am Ende versuchen werden, das Ding so zu drehen und zu wenden, dass der Markt dann wenigstens unter dem Strich unverändert aus dem Jahr geht, wenn nicht sogar höher“, sagte Ken Polcari von ICAP Equities in New York.

Die erwartete Volatilität könnte auch durch weitere Vorankündigungen von Unternehmen zur Entwicklung im vierten Quartal zusätzlich unterstützt werden. Bislang haben ungewöhnlich viele Firmen schon einmal vorab eine negative Einschätzung vor Beginn der nächsten Berichtssaison abgegeben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Fehleinschätzungen der USA im Nahen Osten seit den zeiten des Schah haben unendliche Leiden und eine kulturelle Entwurzelung ohnegleichen gebracht, und das aus kleinsten Anlässen heraus entwickelt. Kleinster Anlass des 1. Weltkrieges brachte 4 Jahre immense Zerstörung auf allen Seiten mit anschliessenden Knebelverträgen. Die Verbrecher des 3. Reiches hatten leichtes Spiel gegen die psychologisch gefährliche Strategie der Alliierten aufzustacheln. Der geisteskranke Österreicher an der Spitze des deutschen Volkes weckte alte Instinkte und zerstörte halb Europa.
    Es ist schon dreist oder dumm heutige Oppositionelle mit der Propaganda im dritten Reich zu vergleichen.
    Jedes demokratische Land hat seine Bürde mit unliebsamer Opposition. Es bleibt in jedem demokratischen Land ein Traum die Radikalen auszukehren.
    Solange Deutschland wieder bezahlen muss, diesmal für seine Wiedervereinigung, sind die Augen auf Deutschland gerichtet, weil man aus grenzenloser Nachlässigkeit selbsternannter Europolitiker ausserhalb Deutschlands andere Staaten mit der Euro Konstruktion in den Sumpf gezogen hat, die weder im Euro -so wie er ist -noch mit der Schuldenbürde des deutschen Staates gegenüber den Alliierten etwas zu tun haben dürfen.

  • @Bruder-Helmut
    An Dummheit nicht zu überbieten.

  • Zitat: "... jedes Mal, wenn ein Deutscher den Mund aufmacht, geht es runter mit den Kursen“, sagte Paul Mendelsohn, Chef-Investment-Stratege von Windham Financial Services in Charlotte".

    Antwort: Vielleicht sollte sich Herr Mendelsohn einmal Gedanken darüber machen, dass das amerikanische Geldsystem krank ist und "der Deutsche" nicht jeden Schei... der übernehmen möchte und Deutschland keine Kolinie der Amerikaner ist!

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