Börsenaussichten: Bulle oder Bär – wer den erbitterten Kampf gewinnt

Börsenaussichten
Bulle oder Bär – wer den erbitterten Kampf gewinnt

An der Börse tobt ein Kampf: Bulle gegen Bär. Einer gewinnt, so viel steht fest. Das Handelsblatt hat geschaut, wer von den beiden derzeit die besseren Waffen hat. Das Thema Griechenland spielt dabei eine zentrale Rolle. Auf welche Indikatoren Anleger jetzt unbedingt schauen sollten.
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FRANKFURT. Die Anleger sind verunsichert. Eine ganze Flut an Nachrichten bricht derzeit über sie herein. Aus Griechenland, den USA oder Brüssel. Nachrichten über Haushaltsdefizite, die Stabilität von Währungen und über die US-Notenbank, die schon bald den Leitzins anheben könnte. Es gibt aber auch gute Nachrichten, nämlich die, dass ein Großteil der Unternehmen zuletzt deutlich besser verdient hat als erwartet. Es fällt schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren, abzuwägen, welche Sorgen begründet sind - und welche nicht.

Die Anleger reagieren, wie sie meistens reagieren, wenn es an der Börse unübersichtlich wird: Sie verkaufen Aktien und bringen ihr Geld in Sicherheit. Seit Jahresanfang verlor der Deutsche Aktienindex (Dax) rund fünf Prozent; an der New Yorker Wall Street purzelten die Kurse im Schnitt um zwei Prozent. Dabei gelten Januar und Februar eigentlich als starke Börsenmonate.

Die alles entscheidende Frage aus Sicht der Anleger lautet: Ist die Zeit günstig, sich Aktien ins Depot zu legen - oder sollte man besser abwarten, weil die Gefahr, dass es noch weiter nach unten geht mit dem Aktienmarkt, einfach zu groß ist?

Das Handelsblatt hat acht entscheidende Indikatoren, darunter Konjunkturdaten, Charttechnik und Unternehmensgewinne, zusammengestellt, auf die Anleger in diesen hektischen Börsentagen schauen sollten.

Das Ergebnis ist eher ernüchternd; die Griechenland-Probleme überschatten vieles. Die Diskussion über die Stabilität des Euro-Raums wird die Märkte noch lange beschäftigen, meinen Experten. Gespannt schauen Investoren darauf, ob und zu welchen Konditionen es den Griechen gelingen wird, sich frisches Geld über den Anleihemarkt zu beschaffen. Aber auch sonst hat der Bär zurzeit starke Argumente. Vor allem die Charttechnik spricht gegen steigende Kurse am Aktienmarkt.

Gute Nachrichten dagegen gibt es von den Unternehmen. Viele von ihnen haben zuletzt besser verdient als erwartet, insbesondere in den USA. Es ist derzeit das stärkste Argument des Bullen, allerdings mit Schwächen. Denn während die Gewinne zuletzt wegen der Sparmaßnahmen vieler Konzerne gestiegen sind, tut sich bei den Umsätzen nicht allzu viel. Ob das ausreicht, den Bären zu verscheuchen, ist fraglich.

Lesen Sie, in welchen Disziplinen der Bulle und in welchen der Bär vorne liegt.

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