Börsengang möglich
Citigroup strebt an die Tokioter Börse

Die Citigroup will ihr Geschäft in Japan kräftig ausbauen und strebt dazu auch in Tokio eine Börsennotiz an. Die Zahl der Filialen in Japan soll wieder deutlich steigen. Erst vor drei Jahren hatte die Bank auf dem japanischen Markt einen heftigen Rückschlag einstecken müssen. Nun meldet sie sich zurück.

HB TOKIO. Eine Genehmigung der Börse stehe aber noch aus, sagte eine Sprecherin des weltgrößten Finanzinstituts am Mittwoch. Zwar sei noch nicht entschieden, ob auch neue Aktien im Rahmen eines Börsengangs ausgegeben werden sollen. Allerdings schloss die Sprecherin aus, dass Hinterlegungsscheine notiert werden sollen - das deutet darauf hin, dass ein Börsengang möglich ist.

Zudem will die US-Bank die Zahl ihrer Filialen in Japan um 40 Prozent steigern. Einen Zeitrahmen dazu nannte die Sprecherin nicht. Derzeit betreibt die Citigroup 140 Filialen in Japan, darunter 32 unter eigener Marke. Der Rest entfällt auf Außenstellen des Aktienhandelshauses Nikko Cordial, das das Kreditinstitut im April übernommen hatte.

Vor drei Jahren hatten die japanischen Regulierer Citigroup dazu gezwungen, wegen Regelverstößen das Filialgeschäft zu schließen. Das Kreditinstitut meldet sich nun zurück und hofft auf Geschäfte mit Privatkunden, die ihre Vermögen bislang zum großen Teil auf Sparkonten lagern und auf der Suche nach Fonds und anderen Investmentprodukten sind.

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