Börsenindizes
Hintergrund: EuroStoxx macht nationale Indizes nicht überflüssig

Als 1998 die paneuropäische Index-Familie Dow-Jones-Stoxx eingeführt wurde, hielten einige Marktbeobachter das Ende der nationalen Börsenbarometer nur für eine Frage der Zeit.

HB FRANKFURT. Sieben Jahre später ist der EuroStoxx50 zwar ein wichtiger Maßstab für den Terminhandel mit Derivaten auf Aktien. Doch der Deutsche Aktienindex (Dax) oder die Indizes aus Frankreich, Großbritannien und der Schweiz, aber auch die aus Ländern wie Österreich haben nach Einschätzung von Experten noch lange nicht ausgedient. „Anfangs hatte es da eine ziemliche Euphorie gegeben. Inzwischen ist aber nur noch der EuroStoxx50 gefragt. Aus dessen Schatten kommt der Stoxx50 einfach nicht heraus“, sagt LBBW-Analyst Frank Schallenberger.

Der EuroStoxx50 - von der Deutschen Börse AG zusammen mit der Pariser Börse, der Schweizer Börse SWX und dem Erfinder des weltweit bekanntesten Index Dow Jones aufgelegt - bildet die 50 größten börsennotierten Unternehmen der Euro-Zone ab, im Stoxx50 sind zudem die größten Aktiengesellschaften Großbritanniens und der Schweiz vertreten.

Neben den Stoxx-Indizes gibt es auch die Index-Familie der Financial Times, die nach Einschätzung von Postbank-Händler Norbert Pütz in den angelsächsischen Ländern bevorzugt wird. Darüber hinaus erfreuen sich die Indizes von Morgan Stanley bei vielen professionellen Anlegern traditionell großer Beliebtheit, wie Marktstratege Heino Ruland vom Brokerhaus Steubing in Frankfurt ausführt.

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