Börsenweisheit
Kostolanys ultimative Börsenformel

Börsenaltmeister André Kostolany ist bekannt für seine markigen Sprüche. Anlegern riet er: „Für den Erfolg an der Börse braucht es die vier G: Geld, Gedanken, Geduld und Glück“. Führen die G wirklich zum Erfolg?
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DüsseldorfStarinvestoren wie Warren Buffett oder George Soros haben an der Börse ein Vermögen verdient. Die beiden Milliardäre bewiesen in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder ein glückliches Händchen, wenn auch mit ganz verschiedenen Strategien. Von finanziellen Erfolgen à la Buffett oder Soros können die meisten Privatanleger dagegen nur träumen.

Dabei ist es gar nicht so schwer, an der Börse Geld zu verdienen. Zumindest nicht, wenn man einem anderen Börsenaltmeister glaubt. „Für den Erfolg an der Börse braucht es die vier G: Geld, Gedanken, Geduld und Glück“, sagte einst André Kostolany. „Wer langfristig immer die ersten drei G befolgt, der hat früher oder später auch das notwendige Glück.“ Er ergänzte: „Dem ‚Zittrigen‘ fehlt eines der ersten drei G.“

Klingt recht einfach, aber funktioniert das auch? Börsenexperten können Kostolanys vier G einiges abgewinnen. „Das ist neben dem Bild von dem Herrchen und dem Hund einer der besten Sprüche von Kostolany“, sagt Bestsellerautor und Crashprophet Max Otte. „Er hat absolut Recht.“ Das meint auch Anja Welz, Vorstand von Laureus Privat Finanz. „Nicht alle Börsenweisheiten führen zum Erfolg“, sagt die Finanzexpertin. „Aber die Idee der vier G gilt gewissermaßen als eine der Grundregeln für erfolgreiches Investieren.“ Auch die Reihenfolge habe Altmeister André Kostolany nicht ohne Grund gewählt.

Da wäre zuerst das Geld. Klingt ein wenig trivial, beinhaltet aber die Warnung, nicht ohne eigenes Kapital zu investieren. Denn wer auf Pump an der Börse spekuliert, geht ein hohes Risiko ein. „Kostolany spricht bewusst von eigenem und nicht von geliehenem Geld“, so Welz.

Das zweite G steht für die Gedanken. „Gedanken sind natürlich nötig, um ein Anlagekonzept zu finden, das am besten die individuelle Präferenz des Anlegers abbildet“, sagt Lars Edler, Leiter Investmentstrategie bei Sal. Oppenheim. „Hier geht es letztlich um eine möglichst genaue Spiegelung des Wunsches nach Rendite im Verhältnis zum erträglichen Risiko.“

Doch genau damit haben viele Bundesbürger ein Problem: Sie möchten sich nicht mit ihren Finanzen beschäftigen. „Der deutsche Anleger ist bekanntlich eher ein Finanzmuffel und lässt hier gerne ‚fremddenken‘“, sagt Welz. „Professioneller Rat ist in den immer komplexer werdenden Kapitalmärkten sinnvoll und hilfreich.“ Wichtig sei es jedoch, eine Strategie zu haben, die der Anleger selbst nachvollziehen und verstehen kann. „Sicherlich sollte vor jeder Investition der Gedanke stehen“, sagt auch Karsten Stroh, Managing Director bei JP Morgan Asset Management in London. „Dabei sollte sich der Anleger in einem ersten Schritt überlegen, welches Ziel er mit der Investition verfolgt und in welcher Zeit dieses Ziel mit welchem maximalen Risiko erreicht werden soll.“

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  • Je mehr Geld man hat um so mehr kann man sich das Wissen kaufen.

  • Hauptsächlich führt Insiderwissen zum GROSSEN Geld - siehe Soros, Buffett, Hoeness,...

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