Bürokratieabbau
China will mit Zugeständnissen Investoren locken

China will bessere Rahmenbedingungen für Investitionen schaffen. Die Bürokratie soll abgebaut, die Fairness im Wettbewerb gestärkt werden. Im Fokus stehen die weniger entwickelten Regionen im Westen des Landes.
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PekingChina will Investoren entgegenkommen und so mehr Kapital ins Land locken. Man prüfe, Auflagen für Investitionen in manchen Branchen zu lockern, sagte Handelsminister Gao Hucheng am Freitag am Rande des jährlichen Volkskongresses in Peking. So werde man unter die Lupe nehmen, ob nicht Ausländer einen höheren Anteil an Firmen halten dürften als bisher. „Wir werden uns verstärkt bemühen, ein offenes und klares Umfeld für Rechtsangelegenheiten zu schaffen.“ Zudem sollen die Rahmenbedingungen rund um die Verwaltung besser und effizienter werden. Ferner wolle man den „fairen Wettbewerb im Markt“ stärken, fügte Gao hinzu. Ziel sei es auch, Investoren in die weniger entwickelten westlichen Regionen des Landes zu locken. Hier werde man Anlegern in puncto Bürokratie entgegenkommen.

Die ausländischen Direktinvestitionen kletterten im Januar binnen Jahresfrist um 16 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Dies gilt als Zeichen, dass weltweite Investoren immer noch großes Vertrauen in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt haben.

Chinas Regierung ist zuversichtlich, dass beim Außenhandel der angepeilte Anstieg von 7,5 Prozent im laufenden Jahr erreicht wird. Denn die weltweit anziehende Konjunktur vor allem in den Industriestaaten werde Chinas Exportgeschäft stützen, sagte Gao. Im vergangenen Jahr hatte die Staatsführung für Exporte und Importe insgesamt eine Zielmarke von 8,0 Prozent ausgegeben, die dann mit 7,6 Prozent verfehlt wurde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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