Börse Inside
Carlsberg findet restliche Holsten-Aktionäre ab

Carlsberg plant nach der Übernahme der Mehrheit an der Holsten Brauerei eine Zwangsabfindung der restlichen Aktionäre.

HB HAMBURG. Die Carlsberg Deutschland GmbH, die mittlerweile 98,14 Prozent an Holsten halte, wolle die ausstehenden Anteile im Rahmen eines Squeeze-Out-Verfahrens erwerben, teilte Holsten am Donnerstag mit. Die Höhe der Barabfindung werde momentan ermittelt und solle auf einer noch einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen werden.

Hintergrund ist, dass Carlsberg bei einem Herausdrängen der freien Aktionäre noch in diesem Jahr Grunderwerbsteuer zahlen müsste und dies durch Verschiebung in das kommende Jahr zu vermeiden trachtet.

Die Hamburger hatten auf dem im ersten Halbjahr 2004 um 1,4 Prozent rückläufigen deutschen Biermarkt zugelegt. Die zur Carlsberg-Gruppe gehörende Brauerei setzte in den ersten sechs Monaten 3,1 Mill.Hektoliter Bier ab und lag damit 4,5 Prozent über Vorjahr. Davon wurden 2,3 Mill.Hektoliter im Inland verkauft, 0,1 Mill. Hektoliter mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 4,7 Prozent auf 191,5 Mill.Euro, das Ergebnis nach Steuern wegen des Verkaufs von Hansa Mineralbrunnen und der König Brauerei auf 61,2 (0,3) Mill.Euro.

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