Chronik
Zehn Jahre T-Aktie an der Börse

Am 18. November feiert die Aktie der Deutschen Telekom ihr zehnjähriges Börsenjubiläum. Es folgen die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung im Überblick.

FRANKFURT. 1. Januar 1995: Die Postreform II tritt in Kraft. Aus der Bundespost werden die Firmen Deutsche Telekom AG, Deutsche Post AG und Deutsche Postbank AG.

16. Mai 1995: Sony-Manager Ron Sommer wird zum Vorstandschef der Telekom berufen. Die Verschuldung liegt bei umgerechnet rund 59 Mrd. Euro.

1. Juli 1996: Das Telekommunikationsgesetz tritt in Kraft. Es soll die Voraussetzungen für den freien Wettbewerb nach dem Auslaufen der Telekom-Monopole Ende 1997 schaffen.

18. November 1996: Erster Börsengang. Der Kapitalanteil des Staates sinkt auf 76,5 Prozent. Die T-Aktie legt im Vergleich zum offiziellen Ausgabepreis von umgerechnet 14,57 Euro knapp 21 Prozent zu. Privatanleger erhalten die T-Aktie für 14,32 Euro.

28. Oktober 1997: Die T-Aktie fällt im Tagesverlauf erstmals unter den Ausgabepreis beim Börsengang. September 1998: France Telecom und Deutsche Telekom vereinbaren eine Überkreuzbeteiligung von jeweils zwei Prozent.

Januar 1999: Die Telekom senkt die Preise um bis zu 62 Prozent, um Marktanteilsverluste zu stoppen. Frühjahr 1999: Der Plan für eine Fusion mit Telecom Italia scheitert. Die Allianz mit France Telecom und Wind zerbricht.

28. Juni 1999: Die Telekom gibt neue Aktien zu 39,50 Euro aus. Der Kapitalanteil des Bundes sinkt auf rund 67 Prozent.

August 1999: Die Telekom übernimmt den britischen Mobilfunkanbieter One2One für zehn Mrd. Euro.

6. März 2000: Die T-Aktien erreichen ihren bisher höchsten Stand mit einem Kurs von 104,90 Euro. Damit haben die Papiere ihren Wert binnen dreieinhalb Jahren mehr als versiebenfacht.

17. April 2000: Die Internet-Tochter T-Online geht an die Börse. Der Emissionspreis beträgt 27 Euro.

19. Juni 2000: Die dritte Tranche von Telekom-Papieren wird zu 66,50 Euro platziert. Die Aktie verliert binnen eines Tages 3,3 Prozent. Der Anteil des Bundes sinkt auf rund 57 Prozent.

Juli 2000: Die Telekom ersteigert für insgesamt rund 8,5 Mrd. Euro eine der begehrten UMTS-Mobilfunklizenzen.

Frühjahr 2001: In Folge korrigierter Immobilienwerte kürzt die Telekom ihren Gewinn im Jahresabschluss 2000 um 1,5 auf 5,9 Mrd. Euro.

Juni/Juli 2001: Die Telekom übernimmt den US-Mobilfunkanbieter VoiceStream für mehr als 35 Mrd. Dollar. Die Verschuldung steigt auf den Rekordstand von 71 Mrd. Euro. Sie soll über den Verkauf von Beteiligungen und Immobilien sowie einen Börsengang von T-Mobile gesenkt werden.

11. September 2001: Die T-Aktie schließt erstmals unter dem Emissionspreis von 14,57 Euro zum Börsengang. Seit November 2005 ist sie nicht mehr darüber gekommen.

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