Daten für das zweite Quartal sind ermutigend
US-Vermögensverwalter melden höhere Gewinne

Die börsennotierten US-Investmentgesellschaften und -Vermögensverwalter konnten ihren Gewinn im zweiten Quartal überwiegend steigern.

Bloomberg NEW YORK. Aus dem Rahmen fiel nur State Street Corp., die mit State Street Global Advisors über eine 900 Mrd. Dollar schwere Fondssparte verfügt. Sie wies zum ersten Mal seit zwanzig Jahren einen Verlust von 23 Mill. Dollar bzw. 7 Cents je Aktie aus. Dieser ist jedoch auf die Übernahme des Bereichs Wertpapierdienste von der Deutschen Bank zurückzuführen.

Mellon Financial, zu der die Fondsgesellschaft Dreyfus gehört, verzeichnete einen Gewinnsprung von 61 % auf 109 Mill. Dollar bzw. 41 Cents je Aktie. Durch die anziehenden Aktienkurse stieg der Wert des verwalteten Vermögens, dazu kamen Kosteneinsparungen. Die betreuten Volumina stiegen auf 612 Mrd. Dollar per Ende Juni. Mellon, die bereits Newton Investment in Großbritannien besitzt, will in Europa über Akquisitionen weiter wachsen. „Wir sind in Großbritannien im Bereich Aktien gut positioniert, wären aber an einer Ausweitung des Anleihebereichs interessiert“, erklärte Finanzvorstand Michael Bryson.

Blackrock berichtete über Gewinnsteigerungen um 11 % auf 38,7 Mill. Dollar und damit 58 Cents je Aktie. Bei Nuveen Investments wurde ein Plus von 12 % auf 30,5 Mill. Dollar (31 Cents je Aktie) genannt. Beide Gesellschaften profitierten von der stärkeren Nachfrage nach Anleihefonds. Rund 93 % der Blackrock-Gelder in Höhe von 286 Mrd. Dollar entfallen auf Anleihe- und Geldmarktfonds. Nuveen ist mit 88 Mrd. Dollar größter US-Fondsmanager im Bereich Kommunalanleihen.

Gestern Abend nach Redaktionsschluss berichtete der Indexspezialist Northern Trust, der als kleinerer Konkurrent von State Street gilt. Analysten erwarteten 44 Cents Gewinn je Aktie. Heute nennt Legg Mason seine Daten, wobei die Experten mit 76 Cents je Aktie rechnen.

Quelle: Handelsblatt Nr. 135 v. 17.7.2003

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