Deutsche Börse
Xetra berechnet falsche Kurse

Technische Probleme haben am Montag den Handel an der Deutschen Börse gestört. Die elektronische Handelsplattform Xetra soll falsche Preise angezeigt haben. Teilweise habe es starke Abweichungen von Höchst- und Tiefstkursen gegeben. Nach ersten Angaben sind zehn Werte betroffen.

HB FRANKFURT. Nach der Umstellung auf eine neue Version der elektronischen Handelsplattform Xetra der Deutschen Börse hat es ein Problem mit der Datenverteilung für einige Werte gegeben. Am Montag seien für einzelne Xetra-Werte falsche Preise verteilt worden, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Börse. Deshalb seien etwa teilweise stark abweichende Höchst- beziehungsweise Tiefstkurse zu sehen. Dies sei bislang bei zehn Werten festgestellt worden.

„Die Geschäfte werden zwar korrekt gebucht, es werden bei den Endkunden aber falsche Werte angezeigt“, erläuterte der Sprecher. Die Probleme stünden im Zusammenhang mit der am Vormittag erfolgten Einführung der neuen Handelssystemgeneration Xetra 9.0. Darauf bietet die Derivatehandelsplattform Scoach den Handel in rund 300 000 Produkten an. Zuvor wurden diese Produkte auf dem Parkett der Börse Frankfurt gehandelt.

Auf Xetra werden mehr als 90 Prozent des Handels in deutschen Aktien abgewickelt. Das Flaggschiff Xetra hatte wegen technischer Probleme in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Aussetzer. Die erste Störung wurde im Mai 2000 registriert. Im November 2007 hatte ein Computercrash den elektronischen Handel vorübergehend lahmgelegt.

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