Die Eurex hat ihre Führungsposition verteidigt
Terminbörsen melden neue Rekordumsätze

Derivate sind gefragt wie noch nie zuvor. Beweis: Die weltweiten Umsätze mit diesen künstlichen Finanzinstrumenten sind an den Internationalen Terminbörsen in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 um fast 40 % in die Höhe geschossen.

Die Wachstumsraten von Swaps, Forward Rate Agreements und Kreditderivaten, die nicht an organisierten Terminbörsen gehandelt werden sind noch beeindruckender als die Umsatzsteigerungen an den Terminbörsen. Derivate umfassen viele innovative Produkte - ständig kommt es dabei wegen des Erfindungsreichtsums der Akteure an den Finanzmärkten zu neuen Kreationen.

Ein besonders starkes Wachstum ist nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel dabei auf den Märkten für Futures, Optionen und Swaps zu verzeichnen. Ende Juni 2003 standen nach Berechnungen der BIZ dabei weltweit insgesamt 123,9 Billionen US-Dollar an Zins- und Währungsderivaten, sowie 2,7 Billionen US-Dollar an Kreditderivaten und 2,8 Billionen US-Dollar an Wertpapierderivaten aus.

Die Gründe für den Run auf Derivate wie Optionen, Futures, Forwards, Swaps etc. sind vielfältig. Immer mehr Anleger haben erkannt, dass Finanz-Derivate sowohl für die Absicherung von Kursrisiken als auch für die Spekulation auf steigende oder sinkende Kurse eingesetzt werden. Dabei spielt auch das starke Wachstum von Hedge Funds eine große Rolle; denn diese Marktteilnehmer nutzen Derivate verstärkt zur Umsetzung ihrer teils komplexen Anlagestrategien.

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