Energiebörse
EEX führt Tagesfuture ein

Schneller handeln: Die Energiebörse EEX reagiert auf die im Markt herrschende Verunsicherung und bietet künftig kürzere Handelsfristen an. In Zukunft kann am Terminmarkt auch tageweise Strom gehandelt werden.
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LeipzigAtomausstieg, Energiewende, Eurokrise: Die Energiebörse EEX stellt sich mit neuen Produkten auf die Verunsicherung ihrer Marktteilnehmer ein. „Unsere Handelsteilnehmer sind sehr vorsichtig, längerfristige Verträge einzugehen“, sagt der Vorstandschef der EEX, Peter Reitz, am Dienstag zur Halbjahresbilanz in Leipzig. So sei das Handelsvolumen am Stromterminmarkt für längere Handelsfristen im Halbjahresvergleich um 22 Prozent gesunken. Der Trend gehe eindeutig zu marktkürzeren Handelsfristen. Die EEX werde einen Tagesfuture einführen, um gegenzusteuern. Damit kann am Terminmarkt auch tageweise Strom gehandelt werden. Üblich sind Wochenfristen.

Im ersten Halbjahr 2012 machte Deutschlands einzige Energiebörse einen Umsatz von 24,4 Millionen Euro, zwei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011. Der Vorsteuergewinn ging von 11,1 Millionen Euro auf 8,4 Millionen Euro zurück. Als Grund wurden Investitionen in Personal- und Geschäftsfelder genannt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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