Entwickler von Shoppingcentern
Deutsche Bank reduziert Euroshop-Anteil weiter

Die Deutsche Bank hat ihre Beteiligung an der Deutsche Euroshop AG weiter reduziert und hält mittlerweile nur noch knapp acht Prozent an dem im Kleinwerte-Index SDax gelisteten Unternehmen.

Reuters FRANKFURT/M. Durch breit gestreute außerbörsliche Privatplatzierungen habe Deutschlands größtes Kreditinstitut ihren Aktienbestand an der Deutschen Euroshop von 23,2 Prozent auf nunmehr 7,96 Prozent gesenkt, teilte das in Shopping-Center investierende Unternehmen aus Hamburg am Dienstag mit. Bei aktuellen Marktpreisen bringt das veräußerte Paket der Deutschen Bank rund 74 Millionen Euro ein. Erst Mitte Juni hatte das Finanzinstitut ihren Euroshop-Anteil von knapp 45 Prozent auf 23,2 Prozent zurückgeschraubt.

An der Platzierung hätten sich etwa 600 Investoren beteiligt, hieß es weiter. Dadurch sei die Zahl der Aktionäre der Deutschen EuroSsop seit Jahresanfang um 1 600 auf inzwischen 5 200 gestiegen. Der aktuelle Streubesitz betrage damit knapp 71 Prozent. Neben der Deutschen Bank hält die Familie Otto aus Hamburg noch ein Aktienpaket von mehr als 21 Prozent.

„Das ist gut für die Aktienumsätze und ein wichtiger Schritt auf unserem mittelfristigen Weg in den MDax“, kommentierte Euroshop-Vorstand Claus-Matthias Böge die Aktienplatzierung. Bislang ist Euroshop im Sdax notiert. Mit dem größeren Streubesitz werde sich das Indexgewicht von Euroshop auf über sieben Prozent erhöhen.

Die Deutsche Euroshop investiert in ertragsstarke Shoppingcenter in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Euroshop ist eigenen Angaben zufolge derzeit an elf Objekten mit einer Mietfläche von 411 000 Quadratmetern und 900 Ladeneinheiten beteiligt. Dazu zählten das Main-Taunus-Zentrum nahe Frankfurt am Main mit 37,4 Prozent, das Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim mit 92,8 Prozent und die City-Galerie in Wolfsburg mit 89 Prozent.

Euroshop-Aktien fielen am Dienstag um 0,65 Prozent auf 30,80 Euro.

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