Feiertagshandel
Deutsche Börse bleibt am Pfingstmontag zu

Die Kritiker des Feiertagshandels an der Deutschen Börse haben einen Achtungserfolg errungen. Am Pfingstmontag 2007 wird es einem Beschluss des Börsenrates zufolge keinen Handel geben, sagte ein Sprecher der Börse und bestätigte damit frühere Handelsblatt-Berichte. Eine Aufweichung des Feiertagshandels insgesamt sei damit nicht verbunden, es handele sich um eine Ausnahme.

ben FRANKFURT. 2007 falle der Pfingstmontag mit Feiertagen in den USA, Großbritannien und der Schweiz zusammen. Die zu erwartenden Umsätze an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) seien an Feiertagen, an denen andere bedeutende internationale Kassamärkte ebenfalls nicht handeln, sehr gering, heißt es in dem Beschluss des Börsenrates. Eine ähnliche Konstellation werde sich erst Pfingstmontag 2012 wieder ergeben.

Eingeführt wurde der Handel an den bundeseinheitlichen Feiertagen Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und dem Tag der Deutschen Einheit im Aktienhype 1999, um in- und ausländischen Anlegern besseren Zugang zum Handel zu geben. Mittlerweile sind aber die Börsenumsätze an diesen Tagen so gering, dass vor allem die Großbanken den Feiertagshandel wegen der hohen Kostenbelastung abschaffen möchten. Für die Deutsche Börse dagegen bleibt der Handel wegen der starken Automatisierung auch an Feiertagen ein einträgliches Geschäft.

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