Firma strebt in SDax
Großaktionäre verkaufen Surteco-Aktien

Die Familienaktionäre des Bau- und Möbelindustrie-Zulieferers Surteco haben sich von weiteren Anteilen an dem Unternehmen getrennt.

HB MÜNCHEN. Sie hätten rund 600 000 Papiere bei institutionellen Investoren platziert, teilte der schwäbische Möbelfolienhersteller am Donnerstag mit. Durch den Verkauf der 5,4 Prozent habe sich der Streubesitz auf 20 Prozent erhöht. „Ziel ist die Aufnahme der Surteco-Aktie in den Börsenindex SDax. Hierfür bedarf es jedoch der weiteren Erhöhung des Streubesitzes“, teilte die Firma mit.

Die verkauften Aktien stammten aus dem Kreis der Familien Linnemann, Schürfeld und Schlautmann, sagte Surteco-Chef Friedhelm Päfgen. „Es ist erklärtes Ziel der Altaktionäre, den Streubesitz weiter zu erhöhen.“ Um nachhaltig im Kleinwerteindex SDax bestehen zu können, sei es notwendig, dass 30 Prozent des Grundkapital nicht im Besitz der Eigentümerfamilien seien. „Ich gehe fest davon aus, dass im nächsten Jahr - wahrscheinlich noch im ersten Halbjahr - weitere Dinge in diese Richtung geschehen.“ Dann könnte sich auch der Aktienkurs von zuletzt 31,50 Euro besser entwickeln.

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