Frankfurter Börse Parketthandel wird früher eingestellt als geplant

Der traditionelle Parketthandel an der Frankfurter Wertpapierbörse gehört ab dem Frühjahr 2011 endgültig der Vergangenheit an. Die 20 dort tätigen Handelsbanken einigten sich darauf, den Parketthandel alter Prägung schon ein Jahr früher als bislang geplant abzuschaffen.
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Händler an der Frankfurter Börse: Schon im Frühjahr 2011 steht der Parketthandel vor dem Aus. Quelle: dpa

Händler an der Frankfurter Börse: Schon im Frühjahr 2011 steht der Parketthandel vor dem Aus.

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ap FRANKFURT. Der Geschäftsführer der Nürnberger Bid&Ask Financial Services, Peter Striegl, bestätigte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe), dass es eine Einigung unter den Börsenmaklern gegeben habe. Die Deutsche Börse habe für nächsten Donnerstag zu einer außerordentlichen Börsenratssitzung geladen, auf der das Vorziehen der Reform beschlossen werden soll.

Dann könnte schon im Frühjahr 2011 statt wie bisher geplant im März 2012 der Parketthandel in seiner bisherigen Form abgeschafft werden. Die Kursfeststellung ginge dann von den Maklern auf das elektronische Handelssystem Xetra über, auf dem dann künftig alle Wertpapiere in Frankfurt gehandelt werden. Der Handel mit Fonds und Zertifikaten wurde schon umgestellt, wesentlich betroffen wären somit Aktien und Anleihen.

Die Makler sollen der Börse in neuer Funktion erhalten bleiben. Sie nennen sich künftig Spezialisten und unterstützen den Computerhandel.

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2 Kommentare zu "Frankfurter Börse: Parketthandel wird früher eingestellt als geplant"

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  • alles "Xetra" oder was? Nachteil für die Kunden bei den meisten banken: Es kommt zu Teilausführungen und die Transaktionskosten fallen mehrfach an.
    bei "marktengen Papieren" können sich so leicht die Kosten verdreifachen!

  • Der Mensch schafft sich ab

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