Futures laufen am Donnerstagabend aus
Letzte Roll-Over-Transaktionen vor dem Hexen-Sabbat

Das Geschehen an der deutsch-schweizerischen Terminbörse Eurex ist auch am Mittwoch vom Hexen-Sabbat, dem grossen, dreifachen Verfall geprägt gewesen. Händler sprachen erneut von grossen Roll-Over-Transaktionen in den Futures und in einzelnen Optionen. Dabei dürfte vor allem der Futures-Verfall allmählich abgeschlossen sein.

HB ZÜRICH. Der Future-Verfall dürfte mittlerweile fast abgeschlossen sein. „Keiner wartet bis zum Schluss, und schon gar nicht beim Future-Verfall“, sagte ein Händler. Die Futures laufen am Donnerstagabend aus.

Es sei nicht ausgeschlossen worden, dass es wegen der hohen Short-Call und Short-Put-Positionen noch zu Verwerfungen hätte kommen können. Aber der Verfall sei bisher in geordneten Bahnen verlaufen. „Abgesehen von durch den Verfall bedingten Volumina blieb der Markt nämlich ruhig, und die Umsätze waren auch nicht gerade fulminant“, sagte ein Händler.

Bis um 16.30 Uhr wurden 181.000 Dax- und 112.000 SMI-Futures gehandelt. Im Euro Stoxx 50-Future betrug der Umsatz 813.000.

Die impliziten Volatilitäten im Dax zogen um 2,83 Prozent auf 17,09 Prozent an. Im SMI legten sie 0,11 Prozent zu auf 12,42 Prozent.

Die Volatilitäten im SMI seien weiterhin nahe der Rekordtiefstände und liessen eine heftige Bewegung erwarten. Die Volatilitäten widerspiegeln die erwarteten Kursausschläge. „Und das egal ob nach oben oder unten. Anziehende Volas lassen Ausschläge erwarten“, sagte ein Händler. Dazu könnte es im Anschluss an den Verfall kommen. Der Markt habe in einer immer engeren Spanne konsolidiert und auch der Verfall scheine innerhalb dieser Spanne über die Bühne zu gehen. Daher sei ein Ausbruch nach oben wie nach unten möglich, erklärte der Händler weiter. Ähnliches gelte für VDAX und das amerikanische Pendant, den US-Volatilitätsindex VIX.

Insgesamt wurden 445. 000 Calls und 302. 000 Put-Optionen umgesetzt. Das Call-Put Verhältnis stellte sich damit auf 1,5 zu eins. Auf den Dax entfielen rund 87.000 Calls und 94.000 Puts.

Die grössten Umsätze in den einzelnen Aktien verbuchten einmal mehr Allianz, Deutsche Bank und SAP. Bei den Schweizer Scheinen lagen Nestle, Zurich und Swiss Re umsatzmässig an der Spitze.

Von den insgesamt 688 gehandelten Scheinen wurden 289 zu höheren und 261 zu niedrigeren Kursen notiert.

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