Gefahr für Schwellenland-Anleger
Massenhafte Insider-Verkäufe bei China-Aktien

In China trennen sich die Profis im großen Stil von ihren Aktien. Markt-Insider nutzten die Höchststände, um ihre Papier im großen Stil abzustoßen. Droht Schwellenland-Anlegern ein baldiger Kursrutsch?
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In China haben Insider im Mai so viele A-Aktien verkauft wie seit Juni 2009 nicht mehr. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der UBS AG hervor. Bei A-Aktien handelt es sich um Beteiligungen an chinesischen Unternehmen, die in der Landeswährung Renminbi an den Festlandbörsen in Schanghai und Shenzen gehandelt werden.

Großaktionäre, leitende Manager und Personen mit Beteiligungen von mehr als fünf Prozent warfen chinesische A-Aktien für netto 24,7 Milliarden Yuan (4,03 Milliarden Euro) auf den Markt. Am stärksten abgestoßen wurden Computer-Aktien, Medienwerte und Aktien aus dem Sektor „Spezialausrüstung”, schrieben die UBS-Strategen um Qin Xia.

Netto Anteile zugekauft wurden nur bei Chemiegrundstoffen und im Bereich Telekom. Zudem sei der Ausverkauf in Prozent des Streubesitzes bei kleineren Gesellschaften so hoch gewesen wie seit 2008 nicht mehr.

Die Insider verkauften, während der Shanghai Composite Index im Mai um 5,6 Prozent stieg und bei mehr Aktien die Haltefrist endete. Es war der größte Index-Anstieg seit Dezember. Im Juni hat der Index bislang 6,5 Prozent nachgegeben – Konjunkturdaten vom Export bis zur Industrieproduktion signalisierten langsameres Wachstum und höhere Geldmarktzinsen wiesen auf eine geringere Liquidität hin.

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Massenhafte Insider-Verkäufe bei China-Aktien

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Vorsichtiger Ausblick

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  • Der Shanghai-Index geht seit mindestens 3 Jahren praktisch nur in eine Richtung und jetzt trommelt die Presse zum Ausstieg ("INSIDER"-Alarm!!!! - was auch immer "insider" sind) - was für eine großartige Leistung für den Vermögensschutz der gläubigen Leser! Offenbar hat sich das westliche Big-Money jetzt ausreichend aus China (und den hochgelobten "Emerging Markets" ingesamt) zurückgezogen und jetzt darf das sprichwörtliche Lieschen Müller auch so langsam auf den Ausgang schielen - bis dann der Startschuß zum großen Flucht-Finale kommt.

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