Geldmarkt
Banken parken wieder mehr Geld bei der EZB

Die Banken vertrauen sich untereinander immer noch nicht. Das zeigt sich am Geldmarkt, wo die Institute die Einlage-Fazilität der Europäischen Zentralbank nach wie vor stark nutzen.

HB FRANKFURT. Die Banken der Euro-Zone haben per Dienstagabend wieder mehr Geld über Nacht bei der EZB geparkt als am Tag zuvor. Das Volumen der Einlage-Fazilität kletterte auf 230,8 (Vortag 228,5) Mrd. Euro. Das Volumen der Übernacht-Kredite an die Banken war mit 14,6 (14,8) Mrd. Euro kaum verändert.

Die Daten zeigen, dass sich die Verteilung der Gelder unter den Banken immer noch nicht normalisiert hat. Der Drei-Monats-Euribor gab weiter auf 4,936 (4,968) Prozent nach. Zu den Sätzen finden nach Aussagen von Disponenten allerdings keine Umsätze statt, weshalb sie "hypothetisch" seien, sagten Geldhändler. So liege seit Tagen der Referenzzins Eonia höher als die am Tag genannten Geldmarktsätze der Banken. Am Dienstagabend wurden der Eonia so mit 3,572 (3,597) Prozent gefixt. Händler hatten tagsüber eine Spanne von 3,25 bis 3,50 Prozent genannt, aber für den Abend schon einen Eonia nahe 3,60 Prozent prognostiziert.

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