Generalstaatsanwalt zeigt auch Interesse
Discount-Broker Schwab im Visier der US-Börsenaufsicht

Der New Yorker generalstaatsanwalt Eliot Spitzer und die US-Börsenaufsicht Sec interessieren sich für den größten US-Discount-Broker Charles Schwab. Das Unternehmen soll nach Informationen der Charles Schwab Corp Auskunt über Investmentsfonds geben.

HB NEW YORK. Dabei geht es um Transaktionen zwischen Januar 2001 und Juni 2003. Schwab verwaltet ein Gesamtvermögen von 360 Milliarden Dollar (307 Mrd Euro) in 3000 Anlagefonds.

Im Laufe der vor zwei Monate begonnenen Ermittlungen der Behörden sind bereits 40 Spitzenmanager mehrerer Unternehmen beurlaubt oder entlassen worden, darunter der frühere Vorstandschef von Putman Investments, Lawrence Lasser. „Es ist erschreckend und es handelt sich um keinen isolierten Fall“, sagte Spitzer der Agentur Bloomberg. Bei den anstößigen Handelspraktiken geht es vornehmlich um so genannte „market-timing“-Transaktionen, bei denen Händler von Kursdifferenzen im nachbörslichen Handel profitieren.

Spitzers Ermittlungen begannen im September mit einer Beschwerde gegen den Hedge-Fonds Canary Capital Partners LLC. Mehrere Fondsgesellschaften und Makler hätten zugelassen, dass Canary mit Geldern der Fondsanleger nach Börsenschluss kurzfristige Gewinne machte.

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