Gewinn der Börse kräftig gestiegen
NYSE stellt 36 Millionen Dollar zurück

Für umstrittene zusätzliche Entlohnungsansprüche des ehemaligen Börsenchefs Richard A. Grasso hat die New Yorker Börse (NYSE) 36 Millionen Dollar zurückgestellt. Dies teilte die weltgrößte Börse in ihrem am Montag veröffentlichten Jahresbericht für 2003 mit.

HB NEW YORK. Grasso war im vergangenen Jahr nach heftiger Kritik an seiner Gesamtentlohnung und Pensionszahlungen von 139,5 Millionen Dollar zurückgetreten. Die NYSE versucht, von Grasso einen Großteil dieser Summe zurück zu bekommen und will seine potenziellen zuätzlichen Ansprüche im Rahmen seiner jüngsten Arbeitsverträge abblocken. Die Börse muss jedoch nach US-Bilanzierungsvorschriften die weiteren potenziellen Zahlungen an Grasso berücksichtigen bis der Streit endgültig beigelegt ist.

Die Börse hatte sich durch eine Anwaltsfirma einen Bericht über die Entlohnung Grassos und die Art und Weise erstellen lassen, mit der darüber entschieden worden war. Dieser Bericht war an die amerikanische Wertpapier- und Börsenkommission SEC und die New Yorker Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden. Diese hätten Untersuchungen eingeleitet, über deren Ausgang keine Gewissheit bestehe.

Die Börse hat inzwischen eine neue Führungsriege. Sie hat auch weitreichende Reformen der Kontrollmechanismen durchgeführt. Die NYSE hat im vergangenen Jahr unveränderte Gebühren- und sonstige Einnahmen von 1,1 Milliarden Dollar verbucht. Der Gewinn der traditionsreichen Börse stieg um 76,8 Prozent auf 49,6 Millionen Dollar.

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