Hedge-Fonds-Manager
Satte Gewinne dank Energy-Drink

Adam Levinson verwaltet Milliarden und wettet bis tief in die Nacht auf die Entwicklung der globalen Märkte. Im Gegensatz zu seiner Konkurrenz fährt er satte Gewinne ein - nicht nur dank Aufputschmittel.
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Hong Kong/New YorkWährend die Freitagnacht in Singapur langsam zum Samstagmorgen wird, ist Adam Levinson regelmäßig wach. Bis um 4 Uhr morgens trinkt er Red Bull und wartet auf die US-Arbeitsmarktdaten und den Abschluss der Handelswoche am anderen Ende der Welt in New York. „Zwar gibt es einen eindeutigen Vorteil, in Asien zu sein, aber man muss außergewöhnlich viel Zeit aufwenden”, erklärt der 43-jährige Chef der Singapur-Sparte von Fortress Investment Group und Investment-Chef der Fortress Asia Macro Funds im Interview mit Bloomberg News. Die New Yorker Firma verwaltet 55,6 Milliarden Dollar.

Vor zweieinhalb Jahren traf Levinson die ungewöhnliche Entscheidung, für den Start des Makro-Hedge-Fonds ein Team von acht Händlern und Analysten von der Unternehmenszentrale in den USA nach Singapur zu verlagern, statt eine neue Mannschaft aus lokalen Mitarbeitern aufzubauen.

Doch der Schritt zahlt sich aus. Sein Fortress Asia Macro Fund ist inzwischen auf ein Volumen von rund 1,7 Milliarden Dollar angeschwollen. Für 2013 wurde damit bereits die Obergrenze erreicht. Der Fonds ist mehr als zehn Mal so groß wie andere asiatische Hedge-Fonds im Durchschnitt.

Im vergangenen Jahr brachte es der Fonds auf einen Ertrag von 21 Prozent. Zum Vergleich: der Eurekahedge Macro Hedge Fund Index, der die Entwicklung von verschiedenen Makro-Hedge-Fonds abbildet, schaffte es nur auf 2,8 Prozent. Im laufenden Jahr bis Ende Juni liegt der Fonds bereits 12,9 Prozent im Plus - und schlägt damit abermals die Konkurrenz.

Levinson gehört ohne Zweifel zu den wenigen erfolgreichen globalen Hedge-Fonds-Managern in einer Region, in der Kollegen zuletzt Probleme hatten, Gelder einzusammeln und eine gute Fonds-Entwicklung zu erzielen.

Im Jahr 1993 war Levinson als erster Amerikaner von der Wertpapiersparte der Goldman Sachs Group nach Hongkong geschickt worden. Danach war er an einer Reihe von Orten tätig, unter anderem in Tokio und London. Bei Fortress in New York landete er schließlich in 2002.

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  • Schade
    wenigstens ein kleiner Hinweis sollte schon gebracht werden,
    daß der Artikel einfach bei Bloomberg.com vom 16.07
    abgekupfert wurde; einzige eigenständige Arbeit war wohl das
    Übersetzen
    Wolfram Forster

  • Im grossen Casino der Finanzwelt muss man momentan schon sehr viel Pech haben, um von den frisch gedruckten Milliarden nichts abzubekommen. Wenn man dann noch Teil des Netzwerkes ist, dass die finanzpolitischen Entscheidungen fällt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

    Aber der Erfolg ist ja durch langes Aufbleiben und Red Bull erklärt, logisch...

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