Heimliche Handelsgeschäfte
Händler soll Goldman 118 Millionen zahlen

Wegen eines nicht genehmigten Milliarden schweren Terminhandels soll nun ein ehemaliger Goldman-Sachs-Händler immens hohe Summen an die Großbank zurückzahlen. Die Ankläger fordern außerdem drei Jahre Haft.
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New YorkEin ehemaliger Goldman-Sachs-Händler soll wegen eines nicht genehmigten 8,3 Milliarden Dollar schweren Terminhandels nach dem Willen der Staatsanwaltschaft 118 Millionen Dollar an die Großbank zahlen. Außerdem forderten die Ankläger rund drei Jahre Haft für Matthew Taylor, weil er in "eklatanter Weise" das Vertrauen des Unternehmens missbraucht habe. Dies ging aus in der Nacht zum Dienstag eingereichten Unterlagen bei dem US-Bezirksgericht in Manhattan hervor.

Dem Absolventen der Elite-Universität MIT wird vorgeworfen, 2007 im Alter von 28 Jahren heimlich Handelsgeschäfte aufgesetzt zu haben, mit denen er auf die Entwicklung des S&P-500 -Börsenindex wettete. Er hat sich des Betruges schuldig bekannt. Seine Anwälte schätzten aber den Verlust für Goldman auf lediglich ein bis 2,5 Millionen Dollar. Der Staatsanwaltschaft zufolge kostete Goldman die Abwicklung des Vorgangs jedoch etwa 118 Millionen Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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