Herabstufung und Kaufanreize belasten
Auto-Aktien unter Druck

Die Ankündigung von US-Automobilherstellern, mit weiteren Kaufanreizen und Preisnachlässen den lahmenden Autoabsatz anzukurbeln, haben am Mittwoch die Aktien der deutschen Autobauer unter Druck gesetzt. Eine Investmentbank stufte zudem die Aktien des Sportwagenherstellers Porsche zurück.

Reuters FRANKFURT. Porsche-Aktie fielen um knapp drei Prozent auf 358,40 €. Im Deutschen Aktienindex verloren zudem die Anteilsscheine von Volkswagen, BMW und Daimler-Chrysler jeweils rund zwei Prozent.

„Die Auto-Aktien werden von den Nachrichten aus den USA belastet, wonach die dortigen Hersteller weitere Incentives ihren Kunden bieten, was die Margen drückt und den Sektor angeschlagen aussehen lässt“, sagte Marktanalyst Alfred Kaiser vom Handelshaus Nols. Die beiden US-Autoriesen General Motors und Ford hatten am Dienstag weitere Preisnachlässe und Kaufanreize angekündigt, um die eigenen Marktanteile zu halten oder gar auszuweiten.

Aktienhändler sprachen zudem von Gewinnmitnahmen, nachdem etwa BMW-Scheine in den vergangenen fünf Handelstagen über sieben Prozent zugelegt hatte.

Porsche-Titel litten Händlern zufolge unter einer Herunterstufung der Investmentbank Goldman Sachs, die ihr Rating auf „In-Line“ von zuvor „Outperform“ absenkte. Zudem seien die Gewinnschätzungen für 2004 um 16 % gekürzt worden. Goldman begründete den Schritt mit Befürchtungen, der neue Sportgeländewagen Cayenne könne sich womöglich doch schlechter als erhofft verkaufen.

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