Hohe Umsätze
Gerüchte hieven Julius-Bär-Aktie auf Allzeithoch

Die Anteilsscheine der Privatbank Julius Bär sind am Mittwoch um bis zu acht Prozent auf ein Allzeithoch gestiegen. Angetrieben wurden die Papiere von Übernahmespekulationen. Als möglicher Käufer wurde die Deutsche Bank gehandelt.

HB ZÜRICH. Schon zuvor hatte es wiederholt Gerüchte um eine Übernahme von Bär gegeben. Hintergrund ist ein Aktienpaket von gut 20 Prozent, das bei der Schweizer Grossbank UBS liegt. Die Verkaufssperre für diese Anteile läuft Ende Mai ab. Die Beteiligung wird von UBS als nicht-strategisch eingestuft und würde folglich zum Verkauf stehen, wenn der Preis stimmt. Die Deutsche Bank in Frankfurt lehnte am Mittwoch ebenso wie Bär einen Kommentar zu den Spekulationen ab.

Nach Händlerangaben gab es am Vortag ausserbörsliche Transaktionen in Bär-Aktien. Das habe möglicherweise die Spekulationen ausgelöst. Am Vortag waren die Umsätze der Titel überdurchschnittlich hoch gewesen.

Die Bär-Aktien erreichten am Mittwoch mit 91,55 Franken zeitweise ein neues Allzeithoch. Im Verlauf bröckelten die Gewinne jedoch auf knapp vier Prozent auf 88,60 Franken ab. UBS hatte das 20-Prozent-Paket an Bär als Teil des Preises für ihre an die Gesellschaft verkauften Privatbanken und die Hegdefonds-Gesellschaft GAM übernommen.

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