In Berlin dominiert der US-Markt
Regionalbörsen setzen auf das Geschäft mit Auslandswerten

Im Wettbewerb mit Deutschlands Börsenriesen Frankfurt konzentrieren sich die regionalen Wertpapierhäuser auf den Handel mit Auslandsaktien. Nicht nur die Pioniere Berlin und München sondern auch Stuttgart bietet einige tausend amerikanische, asiatische und jetzt auch osteuropäische Titel an.

Düsseldorf hingegen handelt fast ausschließlich Blue Chips, die Börse Hamburg- Hannover hat sich auf ausländische Fonds spezialisiert.

Seit mehr als 20 Jahren bauen die Wertpapierhändler in Berlin und München ihre Palette an Auslandstiteln kontinuierlich aus. Mittlerweile hat die Börse Berlin über 11 000 Wertpapiere aus mehr als 60 Ländern im Angebot; der Anteil von Auslandstiteln am gesamten Aktienumsatz beträgt rund 70 %. Zum Vergleich: Im Freiverkehr der Deutschen Börse in Frankfurt sind rund 5 300 Auslandsaktien erhältlich – mit einem Anteil am Gesamtumsatz von nur fünf Prozent.

Die Berliner Broker versuchen möglichst schnell, auf internationale Trends zu reagieren. „Wenn zum Beispiel Chinas Bedarf an Stahl und Kupfer steigt, werden unsere Makler in Rohstoffländern wie Australien oder Südafrika aktiv“, sagt Sprecherin Eva Klose. Fast in allen Zukunftsmärkten ist die Berliner Börse aktiv. „Wir bieten allein aus China über 1000 Aktien an“, sagt Klose. Schwerpunkt der Berliner Börse bleibt jedoch der US-Markt: Mit mehr als 5 000 verschiedenen Titeln.

Niedrige Preise und hohe Transparenz sind die Aushängeschilder der Regionalbörsen. „Anleger sollten auf keinen Fall blind in Nebenwerte von ausländischen Börsen investieren ohne die Preissituation zu kennen“, warnt Klose. In Berlin erhielten Investoren deshalb im Internet während der Börsenöffnungszeiten einen Blick in das Orderbuch der Makler.

Seite 1:

Regionalbörsen setzen auf das Geschäft mit Auslandswerten

Seite 2:

Seite 3:

Seite 4:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%